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| 21:25 Uhr

Sportclub-Frauen feiern überlegenen Heimsieg

Nur schwer zu stoppen: Das breite Trefferbild zeichnet den SC aus. Hier enteilt Nina Dybowski.
Nur schwer zu stoppen: Das breite Trefferbild zeichnet den SC aus. Hier enteilt Nina Dybowski. FOTO: wml1
Nachdem die Frauen des SC Hoyerswerda vergangene Woche mit leeren Händen aus Döbeln abreisen mussten, wollten sie im Heimspiel gegen Chemie Zwickau die Zähler in ihrer Stadt behalten. Der Plan ist souverän aufgegangen. K. Herzer

Sachsenliga, Frauen. Fast in Bestbesetzung startend - nur Claudia Rasch fehlte studienbedingt - freute sich die SC-Truppe auf den Auftritt vor heimischer Kulisse. Und mit viel Spielfreude gingen die Frauen auch in die Partie. Schnell führten sie durch Mareike Jokusch mit 1:0. Doch die Zwickauer erwiesen sich als sehr quirlig und konnten bis zum 2:2 gut mithalten. Dann gelang den Hoyerswerdaerinnen ein Doppelschlag mit Mandy Sowa und Nina Dybowski. Auffällig war die Beweglichkeit der Zusestädterinnen. Gepaart mit einem breiten Spiel hatten die jungen Spielerinnen aus der Muldestadt damit ihre Schwierigkeiten. Die optische Überlegenheit konnte jedoch nicht wie gewünscht in eine spielerische umgesetzt werden. Die Zwickauerinnen gaben sich nicht so schnell geschlagen. Mehr als vier Tore Vorsprung ließen sie nicht zu. Erst Mandy Sowas Treffer in Überzahl brachte den Fünftorevorsprung zum 15:10. Auffällig dabei, dass zu diesem Zeitpunkt beim Sportclub schon sechs verschiedene Torschützen im Protokoll standen. Gefahr von allen Positionen gepaart mit einer sehr sicheren und souveränen Torhüterleistung - die Zuschauer konnten nach einer 16:11-Pausenführung gespannt auf den zweiten Durchgang sein.

Dieser begann aber erst einmal mit zwei Treffern für die Gäste. Sollte das Spiel kippen? Nein. Laura Rosemann, Luise Schimank und Nina Dybowski stellten den Spielverlauf wieder in die richtigen Bahnen. Laura Schmidt, nun im Hoyerswerdaer Tor, fügte sich hervorragend ins Team ein und zeigte sofort tolle Paraden. Von nun an gab es kein Halten mehr für die Gastgeberinnen. Unbeirrt zogen sie ihre Kreise und ließen keine Zweifel mehr daran aufkommen, wer hier als Sieger vom Platz gehen sollte. Über die Stationen 22:14 und 27:16 war die Partie entschieden. Auch Michaela Krausch, die nun am Kreis agierte, konnte sich in die Torschützenliste zum 33:22-Sieg eintragen.

SC Hoyerswerda: Tor: M. Rau, L. Schmidt. Feld: M. Krausch (2/2), L. Schimank (2), M. Sowa (4/1), J. Mummert (2), K. Dreihardt, N. Loth (1), M. Jokusch (2), L. Rosemann (8/3), Ch. Schöps (4), N. Dybowski (8).