ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:50 Uhr

Zweiter LHV-Heimsieg in Folge

In der Begegnung gegen Leipzig/Zwenkau setzt sich Nils Nitzsche vom LHV gut gegen die Gästeabwehr in Szene.
In der Begegnung gegen Leipzig/Zwenkau setzt sich Nils Nitzsche vom LHV gut gegen die Gästeabwehr in Szene. FOTO: Werner Müller/wml1
Hoyerswerda. Mit 25:21 besiegen die Handballer des LHV Hoyerswerda in der Sachsenliga das junge Nachwuchsteam der SG Leipzig/Zwenkau. Conni Böhme

(cbh1) Die Spielgemeinschaft der Gäste setzte sich aus Sportlern des Altvereins Zwenkau sowie aus Nachwuchstalenten der A-Jugend Bundesliga des SC DHfK Leipzigs zusammen. Somit wusste der Gastgeber, dass ordentliche Qualität im BSZ Konrad Zuse auflaufen wird.

Einen kleinen Vorteil hatte dabei der LHV. Zum einen hatten auch die Gäste durch Verletzungen und Krankheiten nicht alle ihre Spieler an Bord, zum anderen hatten die A-Jugendlichen schon ein Spiel am Vortag. Das dürfte ihnen aber in toller Erinnerung geblieben sein, absolvierten sie doch das Vorspiel vor dem Allstar Game in Leipzig und gewannen dabei gegen eine Auswahl Israels.

Das Spiel in Hoyerswerda ging zunächst etwas holprig los. Der erste Angriff klappte auf beiden Seiten gut, so dass es 1:1 stand. Danach dominierten aber die Abwehrreihen. Die Freude war groß, als vom LHV-Youngster Tim Röseler gleich der erste Ball im Tor war. Allerdings gaben die Schiedsrichter diesen Treffer nicht, so dass es gleich mal laut wurde in der Sporthalle des BSZ. An diesem Fauxpas knabberten die beiden Spielleiter noch das ganze Spiel.

Die erste Hälfte stellte sich dann im Allgemeinen sehr zäh dar. Den Mannschaften fiel es schwer, den Abwehrverband des Gegners zu knacken. Die LHVer begannen diesmal anders als in den letzten beiden Spielen defensiver, wodurch Max Kastner im Tor gleich hellwach einige Rückraumwürfe entschärfen konnte. Er zeigte wieder eine starke Partie.

Bis zum 9:9 verlief das Spiel sehr ausgeglichen, bevor der LHV einen kleinen Zwischenspurt einlegen und sich auf 11:9 absetzten konnte. Dabei traf Alexander Canbek mit der Halbzeitsirene einen Siebenmeter. Diesmal konnten die Zusestädter alle ihre Strafwürfe verwandeln, was in den letzten Spielen nicht immer der Fall war.

Aus der Halbzeitpause kamen die Gastgeber dann hellwach heraus. Das Trainerteam hatte ihnen wohl die richtigen Worte mit auf den Weg gegeben. Die Körpersprache zeigte nun deutlich, dass man dieses Spiel gewinnen wollte. Auf 16:11 konnten sich die Einheimischen absetzen. Allerdings waren die Leipziger beim 16:13 wieder auf Schlagdistanz.

Zum Spielende konnten sich die Hoyerswerdaer dann auf einen Mann verlassen, der in dieser Saison durch seine Krankheiten immer wieder zurückgeworfen worden war. Christian Herzer fasste sich im Angriff ein Herz und machte gerade in Unterzahl ganz wichtige Treffer für seine Mannschaft. Vier seiner fünf Treffer erzielte er in der letzten Viertelstunde der Begegnung.

In der 51. Spielminute betrug der Abstand beim 21:15 wieder sechs Treffer und viele in der Halle dachten, dies sei schon die endgültige Entscheidung. Auf einmal schien es aber so, als ob die Siegchance das Team des Gastgebers hemmte. Und beim 21:18 musste noch einmal eine Auszeit der LHV-Bank her, um die Männer wachzurütteln. Es gelang und so konnte der 25:21-Heimerfolg verbucht werden.

Das nächste Spiel bestreiten die Hoyerswerdaer nach der kurzen Winterpause am 26. Februar in Döbeln, bevor dann am 4. März das nächste Heimspiel gegen Radeberg im BSZ angepfiffen wird.