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| 20:18 Uhr

Fussball
Zeißig stößt endlich den Bock um

Einen wichtigen Sieg für die Moral fuhr der SV Zeißig in der Landesklasse gegen Weixdorf ein.
Einen wichtigen Sieg für die Moral fuhr der SV Zeißig in der Landesklasse gegen Weixdorf ein. FOTO: Werner Müller
Fußball-Landesklasse Ost. Nach vier sieglosen Spielen holt der SV mit dem 1:0-Erfolg gegen Weixdorf wieder mal drei Punkte. Von Werner Müller

SV Zeißig – SG Weixdorf 1:0 (1:0). T: 1:0 Rostam Geso (8./FE); Gelb-Rot: Kutscher (86.); SR: Oliver Seib; Z: 62
Zeißig: Robin Marquard, Falk Weichert, Andreas Kober, Florian Kloß (73. Mustapha Jeng), David Schumacher, Sebastian Müller, Tom Tschierske, Marc-Bruno Laser (90+2. Benjamin Müller), Rostam Geso (70. Thomas Kutscher), Felix Döhl, Christopher Franke

Nach zuletzt vier sieglosen Spielen hat der SV Zeißig endlich den Bock umgestoßen. Gegen die spielstarke SG Weixdorf gelang Zeißig der bessere Start. In der ersten Druckphase konnte Andreas Kober nur per Foulspiel im Strafraum gebremst werden. Den folgenden Strafstoß verwandelte Rustam Geso sicher zur 1:0-Führung.

Danach kamen die Gäste aus Weixdorf besser ins Spiel. Zeißig verteidigte aber kompakt und ließ zunächst nur wenige Chancen zu.

Im zweiten Durchgang gab es einen offenen Schlagabtausch. Ein gut aufgelegter Robin Marquardt verhinderte mehrfach den durchaus verdienten Ausgleich der Gäste. Kurz vor dem Ende schwächten sich die Zeißiger durch einen Platzverweis selbst. So wurde es eine turbulente  Schlussphase. Den Gästen fehlte es am Ende an der nötigen Konsequenz im Abschluss. So brachten die Zeißiger den knappen 1:0-Vorsprung über die Zeit und konnten drei wichtige Punkte am Schwarzwasser behalten.

„Die Mannschaft hat bis zum Ende gekämpft und an sich geglaubt“, freute sich Andreas Kober. Für Rostam Geso war es vor allem für die Moral ein wichtiger Sieg. Er lobte die „mannschaftliche Geschlossenheit und Einsatzbereitschaft“ seiner Teamkollegen.

Auch Trainer Stefan Hoßmang freute sich über die „drei ganz wichtigen Punkte“. Er analysierte: „Es war einer für den anderen da – sehr gute Einstellung, tolle Moral. Und endlich hinten zu Null. Heute haben wir das Spielglück erarbeitet.“

SG Dresden Striesen – LSV Neustadt/Spree 1:1 (0:1). T: 1:0 Stanley Antkewitz (22.), 1:1 David Böhme (90+1); SR: Patrick Langhelm; Z: 43
Neustadt: V. Levchenko, Sebastian Kölzow, Michal Gamla (66. Carsten Schneider), Ednilson De Souza Barros, Miguel Pereira Rodrigues, Sebastian Monik, Stanley Antkewitz, Sergii Dolbin (73.Tobias Lohr), K. Kazadi-Leonowicz, Bartosz Kosman, Gracjan Arkuszewski

Nur einen Punkt hat der LSV Neustadt aus der Landeshauptstadt mitgebracht. Dabei begann es gut für die Spreetaler. Nach einem schönen Angriff über die rechte Seite wurde der Ball mustergültig nach innen gespielt und Stanley Antkewitz erzielte in der 22. Spielminute das 0:1. Im weiteren Spielverlauf versuchte Neustadt die SG Striesen frühzeitig zu stören, um sich dann im Umschaltspiel gute Chancen zu erspielen. Leider waren die LSV-Spieler wieder einmal zu unkonzentriert im Abschluss, oder es wurde der letzte Pass nicht präzise genug gespielt. So wurden die guten Möglichkeiten regelrecht verschenkt. In der Defensive hatten die Neustädter den Gegner ganz gut im Griff, zumindest in der ersten Halbzeit.

Mit der knappen Führung ging es dann auch in die Pause. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel etwas ausgeglichener. Im weiteren Verlauf erspielte sich der Gastgeber aus Dresden die eine oder andere Chance, die zum Glück für Neustadt noch ohne Folgen blieb. Die Gäste verloren den Ball jetzt immer wieder zu schnell oder es wurden Chancen kläglich vergeben. So in der 90. Minute, wo Neustadt das Spiel für sich hätte entscheiden können. Über die linke Seite wurde der Ball in den Strafraum gespielt, dort stand Miguel Rodrigues völlig frei, doch leider versprang ihm der Ball vom Fuß. Diese 100-prozentige Chance wurde Neustadt zum Verhängnis. In der 93. Spielminute, startete die SG Striesen über die rechte Seite einen schnellen Angriff. Den scharf nach innen gespielten Ball verwandelte David Böhme zum hoch verdienten 1:1-Ausgleich.

„Wir laufen im Moment unserer Form der letzten Wochen hinterher. Wir müssen schnellstmöglich zu alter Stärke zurückfinden“, meinte Neustadts Co-Trainer Andreas Born.