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| 17:49 Uhr

Fussball
Wittichenau zeigt sich beim Auswärtssieg sehr effektiv

Fußball-Kreisoberliga. Beim 3:0 in der Kreisoberliga in Pulsnitz nutzen die BlauWeißen ihre Möglichkeiten konsequent. Schleife gelingt nur ein Teilerfolg. Von Werner Müller und Paul Kretschmer

Hoyerswerdaer FC - Königswarthaer SV 0:2 (0:1) Tore: 0:1 Ralf Marrack (10.); 0:2 Andre Zschuppe (58.); SR: Maik Ruprecht; Z: 37; HFC: Amar Al Jakobi, Nico Kubaink, Kevin Gaede, Erik Lanzky (46. Rudolf Dieser), Felix Maywald, Marcel Quander, Toni Schönach, Cristian Birgany, Felix Zeller (77. Eric Schönfelder), Jakob Bramborg, Christopher Heinze (66.Motaz Alkaraiza).

Königswartha ging sehr forsch in die Begegnung und belohnte sich bereits nach zehn Minuten mit der Führung. Die Hoyerswerdaer waren auch in der Folge viel zu brav. Die Königswarthaer präsentierten sich hingegen abgezockt. Bemerkenswert: In der ersten Halbzeit verletzte sich der Schiedsrichter Maik Ruprecht. Der Linienrichter übernahm die Spielleitung und der Hoyerswerdaer Mannschaftsleiter Uwe Neumann sprang als Linienrichter ein. „Wir haben heute nicht schlecht gespielt, aber Königswartha hat die Tore gemacht und deswegen stehen sie auch zurecht an der Tabellenspitze“, so HFC-Kapitän Christopher Heinze.

TSV Pulsnitz 1920 - DJK Blau-Weiß Wittichenau 0:3 (0:2) Tore: 0:1 Maik Nicolaides (27.); 0:2 Frank Wittek (39.); 0:3 Bernhard Korch (51.); SR: Daniel Grader; Z: 33; Wittichenau: Paul Korch, Benjamin Pohl, Bernhard Korch, Frank Popella (77. Nico Hantschke), Marco Bulang (46. Norbert Kubaink), Paul Kockert), Felix Brückner, Frank Wittek, Maik Nicolaides, Simon Kubaink (59. Johannes Wehlan), Steve Bergmann

Die Wittichenauer spielten keinen guten Fußball, aber sie nutzten ihre Chancen effektiv und gingen als verdienter Sieger vom Platz – so lässt sich das Spiel zusammenfassen. „Das war heute eine sehr gute Mannschaftsleistung. In der Abwehr haben wir gut agiert und die Tore zum richtigen Zeitpunkt erzielt. Paul Korch war ein aufmerksamer Torwart“, so Trainer Detlef Scholze. Kapitän Benjamin Pohl bilanzierte: „Das war zwar kein Leckerbissen, aber aus den Chancen, die sich ergaben, haben wir drei Tore zum gerechten Sieg vollendet.“

LSV Bergen - SV Burkau 3:0 (2:0) Tore: 1:0 Robby Hiller (Strafstoß, 22.); 2:0 Christoph Richter (36.); 3:0 Marius Nikol (86.); SR: Nico Fohl; Z: 73; Bergen: David Weidauer, Henrik Lempe (79. Andre Lupp), Andreas Jordan (63. Marcel Zwahr); Marius Nikol, Marco Helling, Niels Perlitz, Tobias Passeck, Erik Friedrich, Robby Hiller, David Pohl, Christoph Richter (55. Max-Herrmann Heber).

Nach schwieriger Anfangsphase wurde Niels Perlitz im 16-Meterraum gefoult. Robby Hiller verwandelte den Elfer zur 1:0-Führung. Noch vor der Pause bediente David Pohl Christoph Richter, der zum 2:0 einköpfen konnte. Marius Nikol sorgte schließlich für die Entscheidung. „Bei schwierigen Herbstbedingungen und leichtem Nieselregen war das Spiel schwer zu meistern. Wir fanden nach erstem Abtasten so langsam ins Spiel, bekamen dann den Elfmeter, den wir zur Führung nutzen konnten“, bilanzierte Bergens Niels Perlitz. Dabei plagten die Bergener große Verletzungssorgen. So fiel Spielführer Stefan Koark noch kurzfristig aus. Aber die Mannschaft hat das gut aufgefangen und konnte mit drei Toren einen überzeugenden Heimsieg einfahren. „Unser Erfolg  war zu keiner Zeit in Gefahr. Der Gegner hat nicht enttäuscht und körperlich gute gegengehalten. Das Spiel verlief trotz rassiger Zweikämpfe fair, der Schiedsrichter leitete das Spiel souverän“, so lautete das Fazit von Bergens Trainer Veit Nowotnick nach den 90 Minuten.

SV Lok Schleife - LSV Friedersdorf 1:1 (0:1) Tore: 0:1 Schubert (2.), 1:1 Holz (66.), Zuschauer: 50, Schiedsrichter: Mollinger, Schleife: Knox - Sonnert (C), Dokter Schurmann S., Koschel - Korla (46. Schuster), Kranig, Petrick, Schurmann N. - Holz, Briesemann
Dem Friedersdorfer Traumstart mit dem Führungstreffer in der zweiten Minute hatte Lok lange erstmal nichts entgegen zu setzen. Mit dem Wechsel auf drei Stürmer kamen die Gastgeber zu einem Mehr an Chancen. Eine davon nutzte Thomas Holz zum verdienten Ausgleich knapp 20 Minuten vor dem Ende. In den Schlussminuten hätten beide Teams jedenfalls auch nochmal einnetzen können. Kranig schoss, frei vor dem Tor auftauchend, drüber. Nach einer Ecke köpfte ein  Friedersdorfer unbedrängt haarscharf über das Gehäuse. Es blieb letztlich beim Unentschieden, welches sicher auch einen glücklichen Sieger hätte finden können. Beide Mannschaften können dies am kommenden Wochenende nachholen, da jeweils machbare Gegner zu Heimspielen erwartet werden. Übrigens wird dann schon um 14 Uhr angepfiffen.