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| 18:03 Uhr

Radball
Wiednitzer Radballer zahlen Lehrgeld

Robert Wehnert vom RFV Wiednitz (r.) im Duell mit Arnd Nitsche (RSV Pfeil Niederseifersdorf).
Robert Wehnert vom RFV Wiednitz (r.) im Duell mit Arnd Nitsche (RSV Pfeil Niederseifersdorf). FOTO: Werner Müller
Wiednitz. Am ersten Spieltag der Oberliga ist das junge Team aus Wiednitz gegen die erfahrene Konkurrenz ohne Chance. Von Bodo Rudys

Erster Spieltag in der Oberliga Sachsen Radball der Männer aus Wiednitzer Sicht: drei Spiele, dreimal verloren. Diese Nachricht unkommentiert im Raum stehen zu lassen, wäre ungerecht gegenüber den Spielern Martin Schmidt (Jahrgang 1998) und Robert Wehnert (Jahrgang 1989) sowie ihrem langjährigen Betreuer Horst Zschech. In der vorigen Saison spielten Sascha Michala und Guido Noack in der Oberliga als Wiednitzer Vertretung. Durch den endgültigen Ausfall von Michala suchten die Verantwortlichen des Vereins nach einer möglichen Mannschaft für die Saison in der Oberliga. Schmidt und Wehnert wurden gefragt, ob sie bereit wären, diese anspruchsvolle Aufgabe zu übernehmen. So kam es am Sonnabend zu ihrem ersten Spieltag gegen gestandene Männermannschaften, die sich in der Vergangenheit bereits Spielerfahrung  angeeignet haben.

Als erster Gegner war die Mannschaft Nieder Seifersdorf Prüfstein, die allerdings sehr schnell mit zwei Toren in Führung ging. Als Robert Wehnert der Anschlusstreffer gelang, kam Hoffnung auf ein gutes Resultat auf. Zur Halbzeit waren  die Wiednitzer mit drei Toren im Hintertreffen. In der zweiten Halbzeit ließen sie nur noch ein Tor zu, konnten aber selbst keines erzielen.

Gegen Rötha, die einzige Mannschaft, gegen die die Wiednitzer schon gespielt haben, sollte es besser laufen. Doch Rötha erspielt sich in jeder Halbzeit vier Treffer und Wiednitz gelangen nur drei Tore.

Bleibt das dritte Spiel gegen Leipzig 3. Die Leipziger gingen mit zwei Treffern in Führung. So schnell wollten sich die beiden Wiednitzer nicht geschlagen geben. Mit etwas Pech endete das Spiel schließlich mit vier Toren durch die Leipziger. Horst Zschech danach: „Wer selbst keine Tore schießt, kann auch nicht gewinnen.“ Da das Team von Leipzig 2 wegen der Erkrankung eines Spielers nicht antrat, ergab sich schließlich folgende Punktverteilung: KSC Leipzig 3 (12 P.), Röthaer SV, RSV Nieder Seifersdorf und SV Lok Löbau (alle 6 P.), RfV Wiednitz (3 P.) und KSC Leipzig 2 (0 P.).