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| 15:22 Uhr

Radball
Wiednitzer Ersatzspieler können begeistern

 Die Wiednitzer Hagen Stehr und Sven Kossack gegen Lückersdorf.
Die Wiednitzer Hagen Stehr und Sven Kossack gegen Lückersdorf. FOTO: Werner Müller
Wiednitz. In der Radball-Landesliga gewinnt die vierte Vertretung der Gastgeber die Tageswertung im Jägerhof. Von Bodo Rudys

In der Landesliga Sachsen der Radballer stand der zweite Spieltag unter keinem guten Stern für die beiden Wiednitzer Vertretungen. Die beiden Stammspieler Hagen Stehr (Wiednitz 3) und Maik Pjater (Wiednitz 4) mussten jeweils mit einem Ersatzspieler (Sven Kossack – W3 und Sven Müller – W4) ins Turnier gehen. Beide Spieler waren mehr als nur Ersatz, denn sie konnten jeweils mit den Stammspielern eine homogene Mannschaft bilden und begeisternde Spielzüge zeigen.

Im ersten Spiel des Tages mussten Maik Pjater und Sven Müller (W4) gegen Lückersdorf/Gelenau antreten. Zunächst zeigten sich Probleme im Zusammenspiel, so dass Lückersdorf zur Halbzeit 1:0 führte. Nach Wiederanpfiff Ausgleich für Wiednitz, doch postwendend wieder die Führung für Lückersdorf. Jetzt ging ein Ruck durch die Mannschaft und mit drei Toren ohne Gegentor waren die ersten drei Punkte geholt.

Fast identischer Verlauf in ihrem zweiten Spiel gegen Rötha 2, nur gingen die Wiednitzer in Führung. Dann Ausgleich, Führung, wieder Ausgleich für Rötha. Der „Ersatzspieler“ schoss mit zwei Toren die Wiednitzer zum Gewinn. Im dritten Spiel gegen Leipzig wollte plötzlich fast alles gelingen, was einen 6:2-Sieg ergab. Im letzten Spiel des Tages sollte die Erfolgsserie gegen Rötha 3 fortgesetzt werden. Doch der Frust aus dem verlorenen Spiel gegen Wiednitz 3 war bei den Röthaern so groß, dass sie verbissen um jeden Ball kämpften und nach jeweiligen Wiednitzer Führungen fast mit dem Schlusspfiff den Sieg mit 3:2 errangen.

Nicht so erfolgreich war Wiednitz 3. Gleich das erste Spiel gegen Rötha 2 wurde verloren. Ein starkes Aufbäumen gegen Leipzig brachte nach Führung des Gegners wenigstens ein Unentschieden. Dann das schon erwähnte Spiel gegen Rötha 3. Wie ausgewechselt agierten Hagen Stehr und Sven Müller. Sie zogen bis auf 5:0 davon. Dann begann die hektische Aufholjagd für Rötha. Zuschauer, Spieler und Schiedsrichter „beharkten“ sich verbal, was ein negatives Licht auf diesen Turniertag warf. Mit 6:4 konnten die Wiednitzer die drei Punkte aber retten. Die Tageswertung ergab folgende Reihenfolge: Wiednitz 4, Leipzig 4, Rötha 3, Wiednitz 3, Lückersdorf/Gelenau 3 und Rötha 2.

Bei den Schülern A waren nur vier Vereine mit Mannschaften am Start. Dabei zeigt sich die Misere des fehlenden Nachwuchses sehr deutlich. Wiednitz 1 mit Vin Görlich/Sullivan Pittner zeigte auch am zweiten Spieltag der Saison die Vormachtstellung in dieser Landesliga. Siege gegen Wiednitz 2 (8:2), Fraureuth (14:0), Lückersdorf  (7:1) und Eula (6:0) festigten den ersten Platz in der Tages- und Gesamtwertung.

 Nicht so effektiv lief es dagegen für Wiednitz 2 mit Ben Jurisch/Justin Wiesner. Gleich in ihrem ersten Spiel mussten sie die deutliche Niederlage gegen die andere Heimmannschaft hinnehmen. Im zweiten Spiel gegen Lückersdorf/Gelenau gab es ein 2:5.  Ihr letztes Spiel gegen Eula endete unentschieden.

Bei den Schülern B sollte das letzte Spiel des Tages die Entscheidung über die Platzierung bringen. Wiednitz gegen Eula 1 und beide Mannschaften traten mit bisher drei Punkten an. Die wohl größere Spielpraxis der Spieler aus Eula brachte die Entscheidung. Die jüngsten Wiednitzer Radballer mussten sich mit 1:3 geschlagen geben.

Die Tageswertung ergab als Reihenfolge schließlich Eula 1, Wiednitz, Eula 2 und Leipzig. Allen acht jungen Spielern galt der besondere Applaus der Zuschauer im Wiednitzer Jägerhof.