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| 16:50 Uhr

Fussball
Torreiches Derby ohne Sieger

Im Derby zwischen Neustadt und dem VfB Weißwasser gab es zahlreiche Strafraumszenen – und am Ende acht Tore.
Im Derby zwischen Neustadt und dem VfB Weißwasser gab es zahlreiche Strafraumszenen – und am Ende acht Tore. FOTO: Werner Müller
Fußball-Landesklasse. In der Fußball-Landesklasse trennen sich der LSV Neustadt und der VfB Weißwasser 4:4. Von Werner Müller

  LSV Neustadt – VfB Weißwasser 4:4 (3:2) Tore: 0:1 Buder (3.); 1:1 De Souza Barros (Strafstoßtor/13.); 2:1 Monik (11.); 3:1 De Souza Barros (22.); 3:2 Beil (27.); 4:2 Arkuszewski (47.); 4:3 Balko (55.); 4:4 Hartelt (85.); SR: Peter Schiffke; Zuschauer: 287; Neustadt: Kosel, Kazadi-Leonowicz, Mamonov, Kölzow, Gamla (88. Dobin), Schneider (57. Lohr), De Souza Barros, Pereira Rodrigues, Monik, Arkuszewski, Antkewitz, Weißwasser: Knobel (46. Woithe), Balko, Radestock, Schmidt, Kraatz, Pohling, Beil (87. Weiser), Hartelt, Petrova, Reimann, Buder

Das mit Spannung erwartete Derby fand am Ende keinen Sieger. Doch die Zuschauer durften sich über eine torreiche Begegnung freuen. Es begann schon nach drei Spielminuten, mit dem 0:1 für die Gäste aus Weißwasser. Dabei hatte man den Eindruck, als würden die Spieler vom LSV Neustadt noch in der Kabine sein. Es dauerte etwa zehn Minuten, bis auch der letzte Neustädter merkte, dass das Spiel schon begonnen hatte. So kam der LSV zu Chancen, wobei die Erste zu einem Elfmeter führte. Der Gefoulte (Kanu) schoss dabei selbst und verwandelte den Strafstoß souverän. Zwei Minuten später drehte der LSV die Partie und ging durch Monik mit 2:1 in Führung. Jetzt schien der Motor bei den Neustädtern zu laufen. Der VfB jetzt in Nöten. In der 22. Minute baute der LSV die Führung weiter aus. Nach einem gefühlvollen Heber, überlistete Kanu den Torwart zum 3:1. Mit der Führung im Rücken sollte jetzt auch die Sicherheit dazukommen, aber es kam wieder einmal anders. Beil verkürzte auf 2:3.

Nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit, war es diesmal Neustadt, die gleich voll da waren und mit dem 4:2 wieder den Zwei-Tore-Abstand herstellten. Doch in der Folge baute der LSV den VfB wieder auf. Passives Zweikampfverhalten der Neustädter, machte den Gegner wieder stark. So war es eine Frage der Zeit, dass Balko auf 3:4 verkürzen konnte. In der 85. Spielminute kam es dann noch schlimmer aus Gastgebersicht. Neustadt konnte im eigenen Strafraum mehrfach den Ball nicht aus der Gefahrenzone bringen. So kam die Kugel zu Hartelt und der nutzte diese Gelegenheit zum 4:4-Ausgleich. Kurz vor dem Abpfiff stockte den Neustädtern noch einmal der Atem, als ein Spieler von Weißwasser völlig frei vor dem Tor von Kosel auftauchte, diese Chance aber nicht nutzten konnte.

„Dieses Spiel war für mich ein Wechselbad der Gefühle. Geführt und trotzdem am Ende nur Unentschieden. Für mich eine gefühlte Niederlage“, so LSV-Co-Trainer Andreas Born. „Nach verschlafener Anfangsphase kamen wir besser ins Spiel. Durch Unzulänglichkeiten und kleine Fehler sowie vergebene Großchancen brachten wir uns leider um die drei Punkte und somit müssen wir mit dem Punkt leben“, so Carsten Schneider.