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| 02:40 Uhr

Spitzenreiter im Extrem-Schongang

Hoyerswerda. Man spielt immer nur so gut, wie es der Gegner zulässt, sagt das Sprichwort unter Sportlern. Aber darauf hätte der Blau-Weiß-Coach André Lemke gerne verzichtet, wenn ihm seine Hoyerswerdaer Mädels einfach nur das gezeigt hätten, was sie drauf haben und ein paar mehr schöne Spielzüge zu sehen gewesen wären. rnl1

Aber gegen den Tabellenvorletzten MSV Bautzen II quälten sich die Blau-Weißen über eine Stunde zu einem zwar erwarteten, aber spielerisch sehr überschaubaren 3:0-Sieg.

Nach einer knapp achtwöchigen Spielpause kamen die Hoyerswerdschen, die auf die erkrankten Luisa Kucher und Cindy Lukas verzichten mussten, wieder einmal schwer ins Spiel und warteten förmlich auf die Fehler eines schwachen Gegners, ohne selbst das Spiel zu machen. Kaum ein Angriffsschlag konnte mit einem Punktgewinn beendet werden und das war für einen Tabellenersten und Aufstiegsanwärter schon ein wenig ernüchternd. Nach 20 Minuten hieß es trotzdem 25:20 für Blau-Weiß.

Mit einer veränderten Startaufstellung ging es in Abschnitt zwei. Jetzt war zumindest etwas mehr Bewegung drin. Beim 12:9 brachte André Lemke Caro Gropler für Deborah Steglich und Sina Wuschko für Fanny Hassemeier, aber an der Spielfreude änderte sich wenig. Einige Gastgeberinnen schienen einen gebrauchten Tag erwischt zu haben, so viele Fehler schlichen sich in Angriffs- und Abwehrverhalten ein. Da die Gäste allerdings immer mindestens einen Fehler mehr machten, endete dieser Durchgang etwas schmeichelhaft klar mit 25:14 nach nur 17 Minuten für die Volleyballfreunde.

Nach 20 Minuten gewannen die Blau-Weißen auch einen wenig überzeugenden dritten Abschnitt mit 25:21 und sicherten sich drei leichte Punkte, die für den Ligaprimus aber schon viel früher hätten klar sein müssen.

Für Blau-Weiß spielten: Anne Süßmilch, Deborah Steglich, Anja und Cindy Keller, Karolin Schuricht, Caro Gropler, Katrin Urban, Fanny Hassemeier, Sina Wuschko und Ricarda Richter.