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| 17:58 Uhr

Fussball
Schwache Zeißiger verlieren beim effektiven Aufsteiger

Fußball-Landesklasse. SC 1911 Großröhrsdorf - SV Zeißig 2:0 (2:0) Tore: 1:0 Christoph Klippel (66.); 2:0 Daniel Bürger (80.); SR: Matthias Krahl; Z: 75:, Zeißig: Robin Marquard, Tony Bach, Andreas Kober, Florian Kloß, Robin Unruh (78.

Benjamin Müller), David Schumacher, Tom Tschierske (63. Nico Helm), Marc-Bruno Laser, Rostam Geso, Felix Döhl, Christopher Franke (Thomas Kutscher).

Zeißig bestimmte die Partie mit viel Ballbesitz, jedoch verpasste man es, sich Chancen zu erarbeiten. Entweder fehlte der letzte Pass oder man scheiterte an einem kompakt defensiv stehenden Gegner, welcher sein Spiel über die komplette Spielzeit auf lange temperierte Bälle in das Sturmzentrum legte. Das Spiel fand größtenteils zwischen den Abwehrreihen statt, Chancen blieben Mangelware. Ein langer Ball führte schlussendlich zu einem Eckball und wieder zeigte sich die Standardschwäche der Zeißiger. Christoph Klittel köpfte zur 1:0-Führung (68.) ein. Die Zeißiger gaben sich nicht auf, kamen durch Kober und Kutscher zu ihren einzigen Möglichkeiten, um ins Spiel zurückzukommen. So war es Großröhrsdorf, welche nach einem kapitalen Bock durch Daniel Bürgers 2:0 (85.) für die Entscheidung sorgten.

„Wir haben es am heutigen Tage nicht geschafft, ein Mittel gegen einen kompakten Gegner zu finden. Wir kamen nur selten zu Torabschlüssen und so kann man kein Spiel gewinnen“, so Andreas Kober. „Zwei individuelle Fehler wurden eiskalt ausgenutzt und die Niederlage war perfekt. Wir waren nicht präsent genug. Uns hat einfach der Siegeswille gefehlt“, so Rostam Geso. „Wir haben heute verdient verloren. Großröhrsdorf war nicht gut, aber wir spielten noch schlechter. In der ersten Halbzeit rettete uns unser guter Tormann. In der zweiten Halbzeit bekamen wir zwei sinnlose Gegentore und wurden erst in der letzten Viertelstunde aktiv. Das ist bitter, aber wir dürfen die Köpfe nicht hängen lassen und müssen wieder nach vorn schauen“, sagte Benjamin Müller. „Ein Lichtblick nach der Pause war Thomas Kutscher“, so Trainer Stefan Hoßmang in seiner Einschätzung.