ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 18:27 Uhr

Handball
SC-Damen bauen in der zweiten Halbzeit ab

Sophia Rösler vom SC Hoyerswerda im Duell mit Clara Pachning und Anja Drechsler.
Sophia Rösler vom SC Hoyerswerda im Duell mit Clara Pachning und Anja Drechsler. FOTO: Werner Müller
Hoyerswerda. Die Hoyerswerdaer Handball-Frauen verlieren in der Mitteldeutschen Oberliga gegen Riesa/Oschatz mit 24:30 (11:12).

Zum zweiten Heimspiel in Folge empfing die erste Frauenmannschaft des SC Hoyerswerda die HSG Riesa/Oschatz. Das Hinspiel in der WM-Halle der Sportstadt Riesa konnten die Hoyerswerdaerinnen im Oktober mit 35:30 für sich entscheiden, weswegen durch den Verlauf der weiteren Saison ein spannendes Spiel erwartet wurde. Diesmal allerdings gingen die SC-Damen als 24:30-Verlierer vom Parkett.

Erst in der 9. Spielminute gelang den Gastgeberinnen der erste Treffer der Partie durch Natascha Will. Danach folgte trotz hitziger Anfangsphase und Startschwierigkeiten eine Aufholjagd mit viel Kampf und Teamgeist. Wieder war es Natascha Will, die erstmals zum Ausgleich (5:5) in der 16. Spielminute und auch zur ersten Führung von 7:6 in der 19. Spielminute traf.

Bis zur Halbzeitsirene gestaltete sich so ein ausgeglichenes Spiel der beiden Vereine, wobei die SC-Frauen meist vorlegten und die HSG immer wieder gleichzog. Am Ende bewiesen die Gäste jedoch ein bisschen mehr Konsequenz im Abschluss und gingen mit einem Tor Vorsprung und dem Spielstand von 11:12 in die Kabine.

Die zweite Halbzeit, welche aufgrund technischer Problem mit dem Computer zur digitalen Aufzeichnung des Spielprotokolls verspätet begann, startete auch für die Zuse-Städterinnen denkbar schlecht. Wieder fanden die SC-Frauen nicht richtig ins Spiel zurück und konnten in dessen Anfangsphase nur zwei Tore erzielen, wohingegen den Gegnerinnen nach dem 13:13 ein 0:5-Lauf gelang. Auch ein darauf folgender Treffer aus den eigenen Reihen konnte die torgefährlichen Nudel-Städterinnen nicht stoppen, sodass diese den Spielstand auf 14:21 ausbauten.

Diese fast 15-minütige Phase war dabei der wiederholte Genickbrecher des Spiels des SC Hoyerswerda. In Folge dessen rannten die SC-Damen bis zum Spielende immer wieder einem Rückstand von sechs Toren Differenz hinterher. Am Ende netzte noch einmal symbolisch für die gesamte Partie die Handballspielgemeinschaft zum Endstand von 24:30 ein.

Am kommenden Wochenende reisen die SC-Damen nach Halle, um bei der zweiten Mannschaft des SV Union Halle-Neustadt um zwei Punkte zu kämpfen.

Für den SC Hoyerswerda spielten: L. Spallek, N. Seidel (beide im Tor); V. Apitz (1), L. Schkommodau, A.Weber, S. Rösler (3), N. Will (8), N. Krebs, L. Rosemann (10/4), Al. Weber (2) und C. Schöps