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| 17:49 Uhr

Fussball
Richters Doppelpack sichert Bergens Sieg

Christoph Richter, hier im Spiel gegen Radibor, sicherte Bergen mit seinen zwei Treffern den Sieg.
Christoph Richter, hier im Spiel gegen Radibor, sicherte Bergen mit seinen zwei Treffern den Sieg. FOTO: Werner Müller
Fußball Kreisoberliga Westlausitz. Der HFC und Blau-Weiß Wittichenau gehen in der Kreisoberliga zu fahrlässig mit ihren Chancen um. Von Werner Müller

LSV 1910 Edelweiß Rammenau – LSV Bergen 1990 2:1 (1:0) Tore: 1:0 Tobias Berthold (30.); 1:1 Christoph Richter (57.); 1:2 Christoph Richter (67.); SR: Mario Thieme; Zuschauer: 43; Bergen: David Weidauer, Marco Helling, Niels Perlitz (46. Tony Braune), Tobias Passeck, Patrick Scholz, Robby Hiller, Alexander Marchl, Marius Nikol, David Pohl, Danny Püschel (80. Andreas Jordan), Christoph Richter (67. Marcel Zwahr).

Nach einem Abtasten mit wenigen Torchancen in den ersten 20 Minuten war Bergen im Vorwärtsdrang und hatte die gefährlicheren Abschlüsse. Rammenau kam nur einmal gefährlich vor das Bergener Tor. Der Freistoß aus 25 Metern von Tobias Berthold schlug in der 30. Minute unhaltbar ins Bergener Gehäuse ein. In der zweiten Halbzeit stellten die Bergener Gäste taktisch um. Christoph Richter schloss in der 57. Minute mit der Pike zum 1:1-Ausgleich ab. Zehn Minuten später eine ähnliche Situation. David Pohl kam erneut über links mit einer Flanke in den Sechzehner. Christoph Richter köpfte zum 1:2-Siegtreffer ein. Danach ergaben sich weitere Chancen, das Ergebnis höher zu schrauben. Tobias Passeck, Tony Braun und Patrick Scholz konnten sich dabei mehrmals in Szene setzen, verpassten aber, den Sack zuzumachen.

SV Grün-Weiß Hochkirch – DJK Blau-Weiß Wittichenau 3:2 (2:2) Tore: 1:0 Ronny Henkert (18.); 2:0 Matthias Lange (Strafstoß/20.); 2:1 Frank Wittek (32.); 2:2 Frank Wittek (45.); 3:2 Markus Ost (79.); SR: Malte Grünert; Zuschauer: 41; Wittichenau: Christian Adler, Benjamin Pohl, Bernhard Korch, John-Pascal Streicher (79. Nikolaus Korch), Frank Popella, Marco Bulang, Frank Wittek, Pascal Buder (70. Michael Biallas), Maik Nicolaides, Steve Bergmann, Paul Graf.

„Wir hatten gut begonnen und konnten uns auch Chancen erarbeiten. Nach einer Viertelstunde traf etwas unglücklich für uns Ronny Henkert zum 1:0 für die Gastgeber. Hochkirch machte zwei Minuten später durch einen Elfer das 2:0“, so DJK-Kapitän Benjamin Pohl. Wittichenau gab sich nicht auf und schoss noch vor der Pause das 2:2. Beide Male war Frank Wittek zur Stelle. Die Kräfte ließen bei beiden Mannschaften nach und wohl auch beim Linienrichter, der eine klare Abseitsstellungen nicht sah und Hochkirch dadurch den 3:2-Sieg schenkte, so die Auffassung der verärgerten Gäste. „Leider konnte heute keiner von uns an sein Leistungslimit kommen. Wie schon in den Vorwochen werden 100prozentige Chancen leichtfertig vergeben und hinten fallen dann die Tore über Standards“, so Steve Bergmann. „Hochkirch kämpfte, obwohl sie aussichtslos als Absteiger feststehen, und erzwangen so den Siegtreffer“, so der Wittichenauer Doppeltorschütze Frank Wittek. „Unkonzentriertheiten im Defensivverhalten und eine mehr als mangelnde Chancenverwertung sorgten für eine unnötige Niederlage“, erklärte Trainer Dirk Rettig.

SV Gnaschwitz-Doberschau – Hoyerswerdaer FC 2:1 (1:0) Tore: 1:0 Steffen Kricke (10.); 2:0 Kevin Kratschmer (Eigentor/83.); 2:1 Nico Kubaink (88.); SR: Andreas Fürschke; Zuschauer: 50; Hoyerswerda: Dominik Krüger, Nico Kubaink, David Schön, Kevin Gaede, Rudolf Dieser, Erik Lanzky, Kevin Kratschmer, Robert Treziak, Paul Hausding, Felix Maywald (88. Florian Rang), Christopher Heinze.

Von Anfang an ein verteiltes Spiel. In der 10. Minute verwandelte der älteste Spieler von Gnaschwitz, Steffen Kricke, per Kopf eine schöne Flanke von rechts zum 1:0 für die Hausherren. Ab der 20. Minute versuchten die Hoyerswerdaer, das Spiel zu machen, aber so richtig gelang es nicht. Die Gäste aus Hoyerswerda kamen mit den holprigen Platzverhältnissen nicht zurecht. Vor allem aber schossen sie die Bälle zu überhastet ab. In der 23. Minute kam ein schöner Schuss von Nico Kubaink. Den Ball aber konnte der Keeper zur Ecke abklatschen. Die Ecke setzte Erik Lanzky knapp über das Tor. In der zweiten Halbzeit bemühte sich Hoyerswerda und machte Druck. Gnaschwitz kam kaum aus der eigenen Hälfte. Ein langer Ball von Gnaschwitz in den Strafraum führte zu David Schön, der angeblich Hand spielte. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, aber Gnaschwitz verschoss den Ball. Nun blieb Hoyerswerda weiter am Drücker bis zur 83. Minute. Da ging der Ball an den eigenen Mann und im Gewühl schoss Kevin Kratschmer per Eigentor Gnaschwitz zur 2:0-Führung. In der 88. Minute gab es ein Freistoß für Hoyerswerda, den Nico Kubaink direkt zum 2:1-Anschlusstreffer verwandeln konnte. „Wir kamen nie so richtig ins Spiel“, so Mannschftsleiter Uwe Neumann. „Stellenweise gab es zu viele technische Fehler auf dem schon nicht gerade guten Untergrund. Spielerisch haben wir kein Mittel gefunden. Der gewisse Biss und eiserne Wille haben stellenweise auch gefehlt. Man kann auch sagen, wir haben einen schlechten Tag erwischt“, so David Schön. „Vor allem in der ersten Halbzeit kamen wir nicht richtig ins Spiel. Der Zustand des Platzes war desolat. In der zweiten Halbzeit drückten wir die ganzen 45 Minuten nach vorn. Leider verfehlten wir das Tor zu oft. Am Ende hätte man auch mit einer etwas schwächeren Leistung locker gewinnen können, aber heute hat auch das Glück gefehlt. Es war kein schönes Spiel. Aber es hätte wenigstens ein Unentschieden stehen müssen“, so Erik Lanzky.