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| 16:48 Uhr

Fussball
Neustadt präsentiert sich hellwach

Gracjan Arkuszewski (vorn) brachte mit seinem 1:0 in Zeißig den LSV Neustadt sehr zeitig auf die Siegerstraße.
Gracjan Arkuszewski (vorn) brachte mit seinem 1:0 in Zeißig den LSV Neustadt sehr zeitig auf die Siegerstraße. FOTO: Werner Müller
Fußball-Landesklasse. Gastgeber Zeißig verschläft die ersten 15 Minuten im Derby gegen stark aufspielende Gäste. Von Werner Müller

SV Zeißig – LSV Neustadt 1:4 (1:3) Tore: 0:1 Arkuszewski (11.); 0:2 Miguel Pereira Rodrigues (12.); 1:2 Döhl (36.); 1:3 Kölzow (45.); 1:4 Bartosz (84.); SR: Langhelm; Zuschauer: 227; Zeißig: Schäfer, Bach, Kober, Guroll (63. Jeng), Kloß (82. Schramm), Unruh, Müller (46. Helm), Tschierske, Laser, Geso, Döhl, Neustadt: Kosel, Mamonov, Kölzow, Schneider, De Souza Barros (21. Monik, 77. Liebsch), Pereira Rodrigues, Liebe, Antkewitz, Kazadi-Leonowicz, Kosman, Arkuszewski.

Hochmotiviert reiste der LSV nach Zeißig, schließlich war allen die Niederlage in der letzten Saison noch in den Köpfen. Neustadt versuchte, auch gleich die Initiative zu übernehmen und erspielte sich gute Möglichkeiten, die in Zählbares umgesetzt werden konnten.

Mit der Führung im Rücken schalte der LSV Neustadt einen Gang zurück. Ein fataler Fehler. Zeißig kam besser ins Spiel und konnte folgerichtig verkürzen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte Neustadt aber den alten Abstand wiederherstellen.

Nach dem Wechsel versuchte Neustadt, das Ergebnis weiter auszubauen, Zeißig hielt tapfer dagegen. Chancen waren auf beiden Seiten zu verzeichnen, aber nur noch Neustadt nutze eine durch Kosman Bartosz zum 4:1-Endstand.

„Am Ende auch in der Höhe ein verdienter Sieg, trotzdem ein Kompliment an den SV Zeißig, die sich nie aufgaben und uns alles abverlangt hatten. Aber auch unserer Mannschaft ein Riesenkompliment, sie zeigte wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung und verteidigte bravourös die Tabellenführung“, so LSV-Co Trainer Andreas Born.

Der Zeißiger Co-Trainer Jiri Krohmer erläuterte: „Wir haben 15 Minuten regelrecht verschlafen. Dadurch kam es zum Doppelpack. Danach konnten wir zwar deutlich zulegen, aber es hat nicht gereicht. Aber wir werden das Spiel auswerten und daran arbeiten.“

Marc-Bruno Laser (Zeißig) ärgerte sich: „Wir haben die ersten 15 Minuten voll verpennt. Danach fanden wir besser ins Spiel und versuchten gegenzuhalten. Am Ende mussten wir anerkennen, dass Neustadt echt gut war.“