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| 18:03 Uhr

Fussball
Neustadt erobert die Tabellenführung

Neustadts Torschütze Kanu (l.) behauptet sich hier im Duell mit Neugersdorfs Fröhlich.
Neustadts Torschütze Kanu (l.) behauptet sich hier im Duell mit Neugersdorfs Fröhlich. FOTO: Werner Müller
Fußball-Landesklasse. Dem LSV gelingt in der Fußball-Landesklasse ein 1:0 gegen die Neugersdorfer Reserve. Weißwasser zu Hause glücklos.

LSV Neustadt/Spree - FC Oberlausitz Neugersdorf II 1:0 (1:0) Tore: 1:0 Ednilson De Souza Barros (34.); SR: Sebastian Krämer; Z: 103; Neustadt: Vadym Levchenko, Sebastian Monik, Khaddy Kazadi-Leonowicz, Markus Liebsch (65. Sergii Dolbin), Sebastian Kölzow, Ednilson De Souza Barros (54. Michal Gamla), Miguel Pereira Rodrigues, Silvio Liebe, Gracjan Arkuszewski, Bartosz Kosman (Carsten Schneider), Stanley Antkewitz

Von Beginn an war dieses Spiel von beiden Mannschaften hart umkämpft. Neustadt erspielte sich allerdings immer mehr Möglichkeiten, was in der 34. Spielminute belohnt wurde. Einen zu kurz abgewehrten Ball der Gäste, schnappte sich Kanu und dribbelte in den Strafraum. Denn anschließenden Schuss hämmerte er genau in den Winkel des Tores. Im Anschluss setzte der LSV den Gegner weiter unter Druck und erspielte sich noch die eine oder andere Chance. Auch nach dem Wechsel blieb das Tempo weiter hoch. Die Gäste versuchten es immer wieder mit langen Bällen, auch bei Standards blieben sie gefährlich. Doch die Neustädter verteidigten mit Glück und Geschick ihre Führung. Trainer Andreas Born war dann auch voll des Lobes: „Von der ersten bis zur letzten Minute kämpfte die Mannschaft unverdrossen um jeden Ball. Vor dieser Leistung kann man nur den Hut ziehen.“

VfB Weißwasser – SG Dresden Striesen 0:2 (0:1) Tore: 0:1 Schulz (24.), 0:2 Magazanik (60./EM), Schiedsrichter: Matthias Krahl, Zuschauer: 135, VfB Weißwasser: Woithe, Radestock, Kraatz, Pohling, Lukschanderl, Beil, Biela, Hartelt, Petrova, Reimann, Buder

Bei herbstlichen Temperaturen empfingen die Turnerheimkicker den Tabellennachbarn aus Dresden Striesen. Die Zielvorgabe, auch nach dem Spieltag vor den Landeshauptstädtern platziert zu sein, konnte nicht erreicht werden. Nach ordentlicher Leistung musste sich die Mannschaft mit 0:2 geschlagen geben. In den ersten 20 Minuten wurde klar, dass dieses Spiel für die Heimmannschaft ein schweres Unterfangen werden würde. Die Striesener waren zu jeder Zeit hellwach und zumeist den entscheidenden Schritt schneller. In der 13. Spielminute legte Oliver Kraatz unfreiwillig auf, sodass die SGS zum Abschluss aus 16 Metern kam. Dieser ging um Haaresbreite am Tor vorbei. Die nächste gute Szene hatten wieder die Dresdener. Einen Freistoß aus 30m konnte Woithe mit starker Flugeinlage jedoch parieren. Nach vorn ging beim VfB nicht viel. Die wenigen Entlastungsangriffe wurden durch die Gäste abgefangen. So war es Jonathan Schulz, der auf der Gegenseite das 0:1 erzielte. Ein Treffer mit technisch gekonntem Abschluss in das lange Eck. Es herrschte zuvor ein Durcheinander im VfB-Strafraum, bei dem der Ball nicht aus der Gefahrenzone geschlagen werden konnte. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel intensiver. Teilweise rassige Zweikämpfe prägten nun die Partie. Die Schützlinge von Andrè Fritsche und Perry Franke waren nun besser im Spiel. Einen Alleingang konnte Luca Hartelt nach 54 Spielminuten nicht zum Ausgleich nutzen. Im Gegenzug die zweite glückliche Situation für die in schwarz spielenden Weißwasseraner, als der Ball von der Querlatte zurück ins Spielfeld sprang. Nach einem Eckball von Markus Radestock kam Buder zum Kopfball. Dieser ging nur wenige Zentimeter über das Gebälk. Nach einer Stunde ertönte ein berechtigter Elfmeterpfiff gegen die Glasmacherstädter. Nico Lukschanderl foulte seinen Gegenspieler, der clever einfädelte und so dem Schiedsrichter keine Wahl ließ. Lev Magazanik verwandelte humorlos zum 0:2. Der prompte Anschlusstreffer durch Ben Pohling wurde zurückgepfiffen. Den Grund kennt allein der Schiedsrichter. An der Aktion war nichts Regelwidriges zu erkennen. Keeper Kunath legte sich aus dem Spiel heraus den Ball an der Strafraumkante auf den Fuß, Pohling ging dazwischen und schob ins leere Tor ein. Zwei weitere Möglichkeiten zum Anschluss hatte der VfB noch. Zuerst verpasste Philipp Reimann nach Freistoß von Radestock als er vom durchgekommenen Ball überrascht wurde, dann vergab Buder einen schmeichelhaften Elfmeter mit schwachem Abschluss. So blieb der stärkste Angriff der Liga zum ersten Mal ohne Torerfolg und musste die Punkte in die Landeshauptstadt abgeben.

SC Borea Dresden - SV Zeißig 1:2 (1:1) Tore: 1:0 Maximilian Groß (15.), 1:1 Florian Kloß (37.); 1:2 David Schumacher (69.); SR: Christopher Gentz; Z: 45; Zeißig: Robin Marquard, Falk Weichert, Nico Helm, Andreas Kober, Florian Kloß (85. Rene Guroll), David Schumacher, Tom Tschierske (59. Robin Unruh), Marc-Bruno Laser (90+3 Sebastian Müller), Benjamin Müller, Felix Döhl

Der SV Zeißig setzt seinen positiven Trend fort und holt beim SC Borea Dresden den zweiten Sieg infolge. Den Gästen gehörte auch die Anfangsphase. Gute Chancen blieben zunächst ungenutzt. Ein Standard brachte dann die 1:0-Führung für die Hausherren. Maximilian Groß köpfte mit der ersten Chance aus fünf Metern ein. Danach erhöhten die Zeißiger den Druck. Folgerichtig gelang der Ausgleich. Ein gut aufspielender Benjamin Müller fand nach einer tollen Flanke den Kopf von Andreas Kober, dessen Versuch noch an die Latte prallte, Florian Kloß schaltete am schnellsten und konnte im Nachschuss zum hochverdienten 1:1 ausgleichen. So ging es auch in die Halbzeit. Zeißig blieb auch im zweiten Durchgang die spielbestimmende Mannschaft. Wieder war es Benjamin Müller, welcher Andreas Kober per Flanke suchte, der wiederum den mitlaufenden David Schumacher perfekt bediente, so dass dieser zur Zeißiger Führung einschießen konnte. In der Schlussphase probierte Borea nochmal alles, um auszugleichen, scheiterte aber immer wieder an kompakt stehenden Zeißigern. So blieb es am Ende bei einem leistungsgerechten 1:2-Auswärtssieg für den SVZ. „Wir konnten an die gute Leistung aus der Vorwoche anknüpfen“, freute sich Andreas Kober.