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Mühevoller Arbeitssieg für Bad Muskau

Muskaus Michal Bartkowiak im Vorwärtsgang. Seine Chancen wollten diesmal aber nicht rein.
Muskaus Michal Bartkowiak im Vorwärtsgang. Seine Chancen wollten diesmal aber nicht rein. FOTO: Joachim Rehle/jor1
Landesklasse Ost. Nach den Negativerlebnissen der vergangenen Wochen stellte sich der Dresdner Traditionsverein trotz Notbesetzung erstaunlich spielstark in der Parkstadt vor. Am Ende hatten aber die Rot-Weißen aus der Pücklerstadt mit 2:0 die Nase vorn und bleiben vor heimischer Kulisse weiter ungeschlagen. Holger Zimpel / hgz1

Die Parkstädter mussten erstmal die Enttäuschung aus der Crostwitzer 1:4-Pleite der Vorwoche verdrängen, hatten anfangs viel Ballbesitz, doch sprang zunächst nichts Zählbares heraus. Die erste notierenswerte Tormöglichkeit hatten die Gäste in der 12. Minute nach einem Freistoß. Gastgeberkeeper Tobiasz Wlodarczyk parierte gegen den Dresdner Olaf Sieradzki jedoch großartig, auch der Nachschuss von Marzin Käseberg konnte zur Ecke entschärft werden. Auf Muskauer Seite hatten Michal Bartkowiak (22.) und Radoslaw Sarelo (36.) verheißungsvolle Tormöglichkeiten.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde es dann etwas brisant. Nach einem Foul vom Dresdner Martin Käseberg an Bartosz Kosman an der Strafraumgrenze gab der Schiri Matthias Krahl aus Schmerlitz zunächst Freistoß. Er wurde jedoch vom Assistenten zum Elfmeter korrigert, da die Aktion im Strafraum passierte. Der erste Elfmeter von Bartosz Kosman wurde zurückgepfiffen, weil einige Muskauer Spieler zu zeitig in den Strafraum gelaufen waren. Doch auch die Wiederholung bereitete dem Torschützen keine Probleme. Er lochte sicher zum 1:0-Pausenstand ein.

Nach dem Seitenwechsel fast das gleiche Spiel. Die Gastgeber blieben spielbestimmend, die gute DSC-Defensive machte den Hausherren aber weiter das Leben schwer. Ein Kopfball von Michal Bartkowiak in der 58. Minute und ein Pfostentreffer durch Lukasz Machinka in der 61. Minute waren die besten Möglichkeiten der Pücklerelf nach gut einer Stunde Spielzeit.

In der 63. Minute fiel dann die Spielentscheidung zugunsten der Rot-Weißen. Artur Spraski setzte sich prima über Außen durch. DSC-Keeper Max Ahnert versuchte noch zu retten, kam aber einen Tick zu spät. Der Muskauer Vorlagengeber konnte den Ball jedoch noch zu Radek Sarelo spitzeln und der schob problemlos zum 2:0 Endstand ein.

Kurz vor der Szene verletzte sich der Dresdner Torhüter. Julius Wetzel von den Gästen sah wegen Meckerns dabei noch die Ampelkarte, wodurch die Gäste aus Elbflorenz die Schlussphase damit nur noch zu zehnt bestritten. In der Endphase der Partie klärte Louis Breuninger zweimal auf der Linie für die Rot-Schwarzen. Max Ahnert im Gästetor war bei einem Schuss von Bartek Kosman aus Nahdistanz ebenso auf dem Posten und verhinderte eine noch höhere Niederlage für seine Farben.