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Mikhail Zaslawskiy gewinnt A-Turnier beim ITAC

Mikhail Zaslawskiy (2.v.r.) gewann das A-Turnier gegen Dawid Trzebny (r.), Bronze ging an Andreas Peplowsky (l.) und Steffen Krebs (2.v.l.).
Mikhail Zaslawskiy (2.v.r.) gewann das A-Turnier gegen Dawid Trzebny (r.), Bronze ging an Andreas Peplowsky (l.) und Steffen Krebs (2.v.l.). FOTO: Hofmann
Cottbus. Mikhail Zaslawskiy von der SG Automation Cottbus hat am Sonntag das A-Turnier beim diesjährigen 29. Internationalen Tischtennis-Turnier (ITAC) gewonnen. red/jam

In einem hochklassigen Endspiel in der Lausitz-Arena setzte er sich mit 3:1 gegen Dawid Trzebny von Gubin durch. Zuvor hatte Zaslawskiy im Halbfinale seinen Vereinskollegen Steffen Krebs mit 3:1 besiegt. Trzebny konnte sich in seinem Halbfinalspiel mit 3:2 gegen Andreas Peplowsky, ebenfalls von Gastgeber Automation, durchsetzen.

In der Trostrunde, dem B-Turnier, gewann Norman Wolf gegen Steffen Löffler (beide SG Automation) in einem spannenden Finale mit 3:2. Am Ende wurde das starke Angriffsspiel von Wolf belohnt, wobei Löffler lange Zeit überragend verteidigte und gut mithalten konnte. Wolf schaltete im Halbfinale Ian Marschalleck vom SC Berlin mit 3:0 aus, Löffler setzte sich souverän mit 3:0 gegen Benjamin Siemens (Automation) durch.

Den Doppelwettbewerb konnte Gastgeber Automation mit der Paarung Peplowsky/Zaslawskiy für sich entscheiden. Silber ging an die Mannschaft Martin Koschkar/Torsten Zerna von Gablenz. Den dritten Platz teilten sich die polnischen Vertreter aus Zbaszynek sowie Steffen Krebs und Lutz von der Krone von der SG Automation.

Bereits am Freitag hatte sich die polnische Mannschaft von Zbaszynek den Sieg im Mannschaftswettbewerb gesichert. Automation 1 holte Silber, Automation 2 die Bronzemedaille.

Das Internationale Tischtennisturnier ist inzwischen zur festen Tradition in Cottbus geworden. Obwohl Vertreter aus Österreich kurzfristig abgesagt hatten, wurde mit den polnischen Teams aus Zbaszynek und Gubin sowie einer Mix-Mannschaft aus Neuendorf und Guben und den Sportlern aus Gablenz über drei Tage lang hochklassiger Tischtennissport geboten. Wie immer gehörte auch ein kulturelles Rahmenprogramm für die Gäste dazu. Freitag ging es für zwei Stunden auf Spreewaldkahnfahrt nach Burg, Samstagabend konnten die internationalen Kontakte bei einer Spielerparty ausgebaut werden.

"Im kommenden Jahr planen wir dann die Durchführung des großen XXX. ITAC mit zwölf Mannschaften, zugleich Jubiläumsturnier zum 50-jährigen Bestehen der SG Automation Cottbus", blickt Rüdiger Hofmann, der Abteilungsleiter Tischtennis des gastgebenden Vereins, schon mal voraus.