| 18:31 Uhr

Kreisoberliga
Lok Schleife kommt in dieser Saison einfach nicht in Fahrt

Hier hat Lars Briesemann noch wenig Mühe, den Tormann Patrick Maywald von Friedersdorf zu umspielen.
Hier hat Lars Briesemann noch wenig Mühe, den Tormann Patrick Maywald von Friedersdorf zu umspielen. FOTO: Joachim Rehle / Rehle Joachim
Kreisoberliga. 2:3-Heimniederlage und viele Disziplinlosigkeiten. Von Paul Kretschmer

SV Lok Schleife  - LSV Friedersdorf 2:3 (1:2). Tore: 1:0 Briesemann (3.), 1:1 Bernsdorf (24.), 1:2 (Bernsdorf (26.), 1:3 Strauß (75.), 2:3 (90.+2 Holz), Schleife: Knox, Schubert (46. Zeisig), Schuster, Bläse, A. Marusch, M. Marusch (46. Michlenz), Kranig, Sonnert, Briesemann (C), Knaack (71. Holz), Ulbricht, Schiedsrichter: Kutscher

Die erneut ersatzgeschwächte Schleifer Lok will in dieser Saison einfach nicht in Fahrt kommen und kassierte am Wochenende daheim eine 2:3-Niederlage gegen den LSV Friedersdorf. Briesemann brachte Lok zwar früh in Führung, ab da lief dann aber nichts mehr und die Gäste gingen schon mit einer Führung in die Pause. Schwach zeigte sich Lok auch von der Disziplin her.

Neben Felix Lampe (Vier-Spiele-Sperre nach einer roten Karte am letzten Spieltag in Großschweidnitz) musste Schleife diesmal auf Steve Schurmann und Philipp Urbitsch verzichten. Lok begann aber nicht schlecht. Zehn Minuten lang bespielte man die Gäste und kam durch Briesemann bereits in der dritten Minute in Führung. Kristian Ulbricht schickte dem Schützen mustergültig das Leder in den Lauf. Doch dann übernahm Friedersdorf. Die Gäste erspielten sich Chance über Chance, drückten Lok dauerhaft in die eigene Hälfte und machten folgerichtig die Tore. Felix Bernsdorf drehte flink das Ergebnis, als er in der 24. und 26. Minute die Tore zum 1:1 und 1:2 machte.
Mit einem Doppelwechsel strebte Lok dann mehr Ordnung und Offensivkraft an. Dies gelang eher bedingt, weiterhin leistete man sich zu viele grobe Schnitzer in der eigenen Abwehr. Aus einem Abstimmungsfehler resultierte dann obendrein in Minute 75 das 1:3 durch Jan Strauß. Den 2:3-Endstand besorgte dann in der Nachspielzeit der eingewechselte Thomas Holz. Zudem kassierte Lok wegen unnötiger verbaler Entgleisungen gelbe Karten.