ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:57 Uhr

Handball
LHV trifft auf befreundete Cunewalder

LHV-Coach Conni Böhme freut sich auf das besondere Spiel.
LHV-Coach Conni Böhme freut sich auf das besondere Spiel. FOTO: Werner Müller
Hoyerswerda. Geschenke wollen die Hoyerswerdaer Handballer in der Sachsenliga aber dennoch nicht verteilen.

Es gibt wohl keine zwei Mannschaften in der Sachsenliga, die sich besser kennen und auch besser verstehen als der LHV und die Cunewalder. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Dies beginnt auf der Trainerbank beider Teams. Es ist kein Geheimnis, dass Conni Böhme und Carsten John eine tiefe Freundschaft verbindet, die schon vor ihrer gemeinsamen Zeit beim LHV entstand. „Natürlich arbeiten wir auch in der Saison gut und gern zusammen und tauschen uns auch über Gegner aus. Wir telefonieren eigentlich fast wöchentlich, und ich freue mich immer Carsten zu hören,” bestätigt dies der LHV-Coach.

Aber auch auf dem Feld stehen sich Freunde gegenüber. Lukas Baase und Michal Naimann trugen jahrelang gemeinsam mit einigen LHV-Akteuren das Trikot und sind auch jetzt noch eng in Kontakt. Man kann also davon ausgehen, dass es am Samstag kein nickliches oder unfaires Handballspiel wird, richtig zur Sachen gehen soll es aber trotzdem: „In den 60 Spielminuten sind natürlich alle Freundschaften vergessen, da wollen wir alle den maximalen Erfolg erreichen. In unserer personell angespannten Situation wird dies sicherlich schwierig, aber das Görlitz-Spiel hat gezeigt, was dies auch für Kräfte freisetzen kann”, blickt Conni Böhme auf den kommenden Samstag voraus.

Personell wird er wohl weiterhin auf Tobias Sieber, Florian Arend und den gerade im Aufbautraining befindenden Tony Jäschke verzichten. Dazu kommt dann wohl auch noch Dario Feuerriegel nach seiner Verletzung aus dem Görlitz-Spiel, die ihn zur Zeit auf Krücken laufen lässt.

Auf den Rängen wird es sicher wieder voll werden, gibt es doch auch zwischen beiden Vereinen eine Fan-Freundschaft, die für eine tolle und faire Stimmung garantieren wird. Anwurf in der Sporthalle am Schützenplatz ist um 16.30 Uhr.
Die Schleifer fahren nach Radeberg. Dort treffen sie auf die Reservemannschaft des RSV. Die Lok will ihren soliden vierten Tabellenplatz festigen. Mit einem Sieg kann es auch noch einen Platz nach oben gehen, um dort bis zum nächsten Jahr zu überwintern. Ein Selbstläufer wird es aber nicht. Man muss mit einer besseren Mannschaftsstärke als letztes Wochenende anreisen. Das Hinspiel in Schleife konnte die Lok für sich entscheiden. Anpfiff ist um 15 Uhr.