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| 17:32 Uhr

Handball
LHV-Team das Zünglein an der Waage

 Ordentlich zugepackt haben die LHV-Handballer beim 20:19 gegen Görlitz. Demnächst gibt es ein Wiedersehen.
Ordentlich zugepackt haben die LHV-Handballer beim 20:19 gegen Görlitz. Demnächst gibt es ein Wiedersehen. FOTO: Werner Müller
Hoyerswerda. Die Hoyerswerdaer Handballer können den anstehenden Titelkampf in der Sachsenliga beeinflussen. Von Conni Böhme

Die Handball-Sachsenliga der Männer biegt nach den Winterferien auf die Zielgerade der Saison ein. Nach den zwei Nachholespielen vom Wochenende wagt LHV-Trainer Conni Böhme für die RUNDSCHAU einen Blick auf die Tabelle:

Der Titelkampf wird sich zwischen Görlitz, Aue und Glauchau entschieden. Alle drei Teams wollen den Aufstieg und werden sicherlich bis zum letzten Spieltag darum kämpfen. Dabei hat auch der LHV bei diesem Thema ein gehöriges Wörtchen mitzureden. Denn bei den Glauchauern treten unsere Männer am 6. April an und zum letzten Spieltag reisen sie nach Görlitz. Und den Neißestädtern konnte man ja schon im Hinspiel eine Niederlage zufügen. Ein richtungsweisendes Spiel in Sachen Aufstieg dürfte auch das Aufeinandertreffen von Görlitz und Glauchau am 17. März werden. Dazu spielen Aue und Glauchau am letzten Spieltag gegeneinander.

Das Mittelfeld wird angeführt durch Zwenkau, die ein Spiel und damit zwei Punkte vor dem LHV liegen. Beide befreundete Teams werden sich ein Fernduell um dem Platz vier liefern, wobei die Zwenkauer auch noch gegen Görlitz und Aue spielen und damit wie die LHVer ein Zünglein an der „Aufstiegs-Waage“ sind. Der Platz im vorderen Mittelfeld ist dann aber ein toller Erfolg für beide Mannschaften.

Mit drei Punkten Abstand folgt Cunewalde, die zuletzt etwas unkonstant in ihren Leistungen wirkten. Ziel wird es für das Team von Carsten John sicherlich sein, den guten Tabellenplatz zu verteidigen. Leipzig und Zwönitz stehen im gesicherten Mittelfeld der Tabelle, wo es keine großen Sprünge bis zum Ende mehr geben wird.

Der Abstiegskampf beginnt ab Döbeln mit 8 Zählern. Aber auch Dresden (4) und Riesa (3) müssen noch um jede Platzierung kämpfen, denn keiner weiß, wie viele Mannschaften am Ende den Gang in die Verbandsliga antreten müssen. Durch die Verkleinerung der Zweiten Ligen kann dies einen Sog bis nach unten nach sich ziehen, je nachdem wie viele Absteiger in die eigenen Regionen kommen.

Ein Blick in die MHV-Liga zeigt, dass höchstwahrscheinlich Zwickau als auch Einheit Plauen nach unten kommen werden. Und auch Delitzsch ist noch nicht ganz gesichert. Demnach kann man auch nicht sagen, wie viele Sachsenliga-Teams nach unten müssen. Fest steht nur Kamenz als erster Absteiger, die ja ihr Team zum Jahreswechsel zurückgezogen hatten.

Es bleibt also spannend in der Sachsenliga der Männer. Der LHV will am Sonntag, den 10. März zum nächsten Heimspiel gegen Döbeln den vierten Platz zurückerobern.