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Fussball
Laubusch mit wichtigem Derbysieg

Im Spiel SV Laubusch gegen FSV Lauta duellieren sich in dieser Szene Marcel König (l.) und Jan Nowack.
Im Spiel SV Laubusch gegen FSV Lauta duellieren sich in dieser Szene Marcel König (l.) und Jan Nowack. FOTO: Werner Müller
Fußball-Kreisliga Westlausitz. In der Kreisliga gelingt gegen den FSV Lauta ein schwer erkämpfter 2:1-Erfolg. Von Werner Müller

( SV Laubusch – FSV Lauta 2:1 (0:0) Tore: 0:1 Kieslich (51.).; 1:1 Wagner (58.);  2:1 Stoyan (73.); SR: Markus Mayer; Zuschauer: 220

Die zahlreich erschienenen Zuschauer sahen im Laubuscher „Glück Auf“-Stadion ein Spiel mit zwei verschiedenen Halbzeiten, das einem Derby aber trotzdem voll gerecht wurde. Gab es in der ersten Halbzeit noch eine Begegnung zwischen den beiden Strafräumen mit wenigen Torraumszenen und Chancen, so sollte sich das in der zweiten Hälfte ändern. Den ersten Treffer erzielten in der 52. Minute die Gäste aus Lauta. Nach einer unglücklichen Abwehraktion auf der linken Laubuscher Abwehrseite setzte sich der Angreifer rechts durch, passte in die Mitte, wo Hannes Kieslich den Ball nur noch einschieben musste. Diese Führung hielt aber nicht lange. In der 58. Minute rutschte eine durch Alexander Runschke von rechts hoch geschlagene Ecke lang durch. Der Ball landete vor den Füßen von Dennis Wagner, der in den Strafraum zog und flach zum 1:1-Ausgleich einschoss. In der 65. Minute zeigte der Schiedsrichter nach einem Foulspiel die rote Karte für den Lautaer Thomas Lock. In der 73.Minute folgte ein schnell ausgeführter Einwurf von Alexander Runschke auf Matthias Stoyan. Dieser setzt sich im Strafraum gegen seinen Gegenspieler durch und schoss flach in die lange Ecke zum 2:1-Siegtreffer. „Eine unglückliche Niederlage meiner Mannschaft, die auch heute wieder ansteigende Form nachweisen konnte, dem Favoriten über die gesamte Spielzeit ebenbürtig war“, so Lautas Trainer Lutz Schmuck. Kritik übte er am Unparteiischen. „Eine nicht nachvollziehbare rote Karte für uns und viele versteckte nicht bestrafte Unsportlichkeiten seitens Laubusch brachten uns wahrscheinlich um ein verdientes Unentschieden“, so Schmuck, der sein Team trotzdem für den Einsatz lobte.

LSV Neustadt/Spree II – SV Zeißig II 2:2 (2:1) Tore: 1:0 Gawora (15.); 2:0 Miguel Pereira Rodrigues (16.); 2:1 Robel (20.); 2:2 Nikielewski (85.); SR: Christian Burek

Neustadt begann gut und kombinierte mit sehenswertem Passspiel und konnte in der ersten Halbzeit verdient mit 2:0 in Führung gehen. Auch der Anschlusstreffer von Fabian Robel brachte Neustadt zunächst noch nicht aus dem Rhythmus. Doch in der zweiten Halbzeit tat der Gastgeber einfach zu wenig und Zeißig wurde dadurch stärker. So war der Ausgleich am Ende verdient.

SG Crostwitz 1981 II – SV Straßgräbchen 5:3 (2:1) Tore: 1:0, 2:0, 3:1 Bogusz (5.,10.,58.); 2:1 Haschke (43. Strafstoß), 3:2 Katholing (68.); 4:2 Jakubasch (74.); 4:3 Kühne (88.); 5:3 Mark (90+3.); SR: Clemens Mey; Zuschauer: 5

Bei der torreichen Partie in Crostwitz liefen die Männer vom SV Straßgräbchen immer einem Rückstand hinterher. Aber es reichte nicht, denn Martin Jakubasch und Klemens Mark sorgten für den klaren Sieg der Crostwitzer Reserve.       

SV Aufbau Deutschbaselitz – SpVgg Lohsa/Weißkollm 2:0 (2:0) Tore: 1:0 Franke (34.); 2:0 Neubauer (38.); SR: Jan Schindler; Zuschauer: 114

Paul Franke und Philipp Neubauer brachten die Gastgeber bis zur 38. Minute mit 2:0 in Front und verteidigten das Ergebnis bis zum Schlusspfiff. „Das war eine verdiente Niederlage gegen gut spielende Deutschbaselitzer. Es fehlte der letzte Biss. Chancen waren bei uns Mangelware. Ohne Paul Harport im Tor wäre der Sieg der Hausherren noch höher ausgefallen“, so Gästekicker Steve Weigel.

Hoyerswerdaer FC II -  SpVgg Knappensee 2:0 (2:0) Tore: 1:0 Holder (16. Eigentor); 2:0 Maywald (40.); SR: Nico Rich, Zuschauer: 35

„In der ersten Halbzeit fanden wir überhaupt nichts ins Spiel. Im Zentrum nutzten die Gastgeber die Räume immer wieder zu gefährlichen Situationen“, so Knappensee-Kicker Tobias Wersch. In der zweiten Halbzeit fanden die Gäste besser ins Spiel, ohne aber zum Erfolg zu kommen.