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Kantersieg und ein Fehlalarm

Weißwasser. Ohne Chance waren die Cracks des ESC 2007 Berlin beim 1:9 bei den Nieskyer Tornados in der Eisarena Weißwasser. Dieses Heimspiel war zugleich auch die erste Begegnung der beiden Teams in dieser Regionalliga-Saison. Elke Weinig

Den Berlinern steckte das Spiel vom Vortag gegen FASS Berlin noch in den Knochen. Die Gäste aus der Hauptstadt kamen nur mit elf Feldspielern und zwei Torhütern in die Lausitz.

Im Nieskyer Kasten stand an diesem Abend Robert Handrick, denn Torfrau Ivonne Schröder ist derzeit mit der Frauennationalmannschaft unterwegs. Im Kader der Tornados fehlten außerdem Daniel Wimmer, David Vatter und Markus Fabian.

In diesem Heimspiel zeigten die Tornados - wie schon lange nicht mehr - ihre Klasse. Von Anfang an dominierten sie diese überaus faire Partie (keine Strafe für Niesky, eine Zwei-Minuten Strafe für Berlin). Doch die Berliner stemmten sich lange dagegen. In der 19. Minute gelang ihnen sogar der erste und auch einzige Treffer. Erst Mitte des zweiten Drittels kam dann ihr Einbruch. Im ersten Drittel agierten die Nieskyer noch etwas umständlich. Aber die Verwertung der Chancen stieg mit jedem Drittel. So waren das Endergebnis von 9:1 (2:1; 3:0; 4:0) und die drei Tabellenpunkte für die Tornados mehr als verdient.

Die Torschützen für den ELV Niesky waren im Einzelnen: Marco Noack (9./Assistenten: Marcel Leyva, Stephan Kuhlee), Jörg Pohling (12./Assistenten: Mojmir Musil, Christian Rösler), Mojmir Musil (25./Assistenten: Jörg Pohling, Christian Rösler), Christian Rösler (32./Assistenten: Sven Becher, Jörg Pohling), Tristan Schwarz (33./Assistenten: Stephan Kuhlee, Philipp Rädecker), Christian Rösler (53./Assistenten: Sven Becher, Mojmir Musil), Mojmir Musil (55./Assistenten: Sven Becher, Christian Rösler), Andreas Brill (57./Assistenten: Marco Noack, Robert Bartlick), Robert Bartlick (59./Assistent: Stephan Kuhlee)

Kurz vor Ende der ersten Pause sorgte noch ein Feueralarm in der Eisarena Weißwasser für unnötige Aufregung. Alle rund 250 Zuschauer und Aktive mussten die Halle verlassen. Nach etwa 20 Minuten stellte dann die Feuerwehr einen Fehlalarm fest. Nicht der Erste in letzter Zeit in der Eisarena.