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| 18:04 Uhr

Handball
Hoyerswerda liefert Spiel zum Vergessen

Hoyerswerda. Die Handballfrauen des SC sind beim 13:29 (3:14) gegen den Spitzenreiter in Görlitz chancenlos.

Die Hoyerswerdaer Handballfrauen haben zum Rückrundenauftakt beim Tabellenführer SV Koweg Görlitz mit 13:29 (3:14) verloren. Der Sportclub tat sich in der kompletten ersten Halbzeit extrem schwer mit dem Torewerfen.  Dass die Görlitzer nicht noch höher führten, lag vor allem an Nicole Seidel im SC-Tor. Sie war die einzige SC-Spielerin an diesen Samstagabend, die eine wahnsinnige Leistung auf die Platte brachte.

In der Kabine war die Enttäuschung allen anzusehen, aber Aufgeben gibt es nicht und in Halbzeit zwei sollte alles besser werden.

Die Zusestädterinnen bemühten sich sehr, aber die Spielerinnen verkrampften zusehends. Die Fehler häuften sich im Angriff und es wurde immer noch nicht alle 100-prozentigen Chancen genutzt. Erst in der 42. Minute erzielte Nadja Irmisch das 17:5. Zwar konnte der Abstand durch Alina Weber, Laura Rosemann und Vera Apitz gleich gehalten werden, aber dennoch hätten es mehr Tore sein müssen. So zeigte die Anzeigetafel ein 20:8 nach 48 Minuten.

Der Tabellenführer legte bis zur 52. Minute einen erneuten Zwischenspurt hin und führte nun mit 24:8. Jetzt ging es nur noch um die Höhe der Niederlage, aber Hoyerswerda stemmte sich abermals dagegen. Vera Apitz mit drei Toren, Greta Schmidt und Laura Rosemann trafen für die SC-Damen. Nach dem Schlusssignal stand dann ein 29:13 an der Anzeigetafel. Ein herber Schlag für Zusestädterinnen. Es war eben ein Spiel zum Vergessen.

Ein großer Dank gilt dem kleinen aber feinen SC-Fanblock, der das Team trotz der schlechten Leistung über diese 60 Minuten unterstützt hat.

Nächste Woche am Samstag um 17.30 Uhr empfangen die SC-Damen dann den SV Union Halle/Neustadt II im BSZ. Auch hier wäre es fantastisch, vor einer lautstarken Kulisse aufzuspielen, um den in Hoyerswerda bekannten achten Spieler im Rücken zu haben.

SC Hoyerswerda mit: N.Seidel (Tor), V. Apitz (5), B  Kulke, N. Irmisch (1), G. Schmidt (1), M. Grabsch, L. Rosemann(4), A. Weber (2) und C. Schöps