| 18:28 Uhr

Fußball
Hoyerswerda deklassiert dezimierten Gegner

Erik Lanzky traf für den Hoyerswerdaer FC doppelt.
Erik Lanzky traf für den Hoyerswerdaer FC doppelt. FOTO: Werner Müller / Müller Werner
Fußball-Kreispokal. HFC erreicht durch 6:0-Sieg die nächste Pokalrunde. Von Werner Müller

SV Königsbrück/Laußnitz II - DJK Blau-Weiß Wittichenau II 3:3 (2:1) 5:4 nach Verlängerung. Tore: 1:0 Eisold (7.); 1:1 Popella (38.); 2:1 Fromhold (41.); 3:1 Varadi (48.), 3:2 und 3:3 Robel (75., 90.); 3:4 Krönert (99.); 4:4 Moschke (102.); 5:4 Riemer (110.); SR: Sebastian Liepke; Zuschauer: 57

Die Wittichenauer reisten ersatzgeschwächt zum Pokalspiel an. Die Gastgeber waren eine Mischung aus erster und zweiter Mannschaft. Die Wittichenauer lieferten ein gutes Spiel gegen die Gastgeber und hielten lange Zeit mit. Am Ende war aber Königsbrück nicht der verdiente, aber der glückliche Gewinner.

SV Aufbau Deutschbaselitz  - SV Straßgräbchen 5:0 (2:0) Tore: 1:0 Neubauer (38.); 2:0, 3:0 Müller (43. 54.); 4:0 Semmer (71.); 5:0 Wehner (ET 73.); SR: Paul Ritscher; Zuschauer: 84            

Straßgräbchen hatte sich auf einen harten Kampf eingestellt, den sie aber annehmen wollten, wie Mathias Katholing im Vorfeld sagte. Das ist allerdings nicht gelungen. Zur Pause lag Straßgräbchen 0:2 zurück und ging nach 90 Minuten als klarer Verlierer vom Platz. 

SV Gnaschwitz-Doberschau II – Hoyerswerdaer FC 0:6 (0:1). Tore: 0:1 Lanzky (8.); 0:2 Dieser (58.); 0:3 Hausding (75.); 0:4, 0:5 Kratschmer (80., 86.); 0:6 Lanzky (87.), SR: Frank Schulze; Zuschauer: 35; HFC: Krüger, Schönfelder, Schön (62. Streitzig), Lanzky, Holz, Kratschmer, Treziak, Schönach, Hausding, Schleiernik (51. Dieser), Maywald (60. Hannatzsch)

Auf schwer bespielbarem Boden gingen die Hoyerswerdaer mit Elan zu Werke. Die Gastgebermannschaft der Gnaschwitzer Reserve ging ohne Ersatzspieler nur mit elf Mann in die Begegnung. In der achten Minute brachte Erik Lanzky mit dem 0:1 die Gäste in Führung. Die Tormöglichkeiten im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieben ungenutzt. Gnaschwitz ging in die zweite Halbzeit mit nur zehn Mann. Das machte dann auch den Weg für Hoyerswerda vollkommen frei. Am Ende gingen bei den Gastgebern die Kräfte aus und Hoyerswerda spielte deutlich ohne größere Mühe den Sieg ein. „Wir hatten es heute mit keinem ebenbürtigen Gegner zu tun. Unser Torwart hat nicht einen Ball parieren müssen. Wir haben aus unseren Chancen leider zu wenig gemacht und zu lange gebraucht, um uns an den sehr schlechten Platz zu gewöhnen, so dass wir erst in der Schlussphase unser Spiel aufziehen konnten“, so Erik Lanzky.