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Fußball Kreisoberliga Westlausitz
Ein gebrauchter Tag für die Wittichenauer Adler

Der Einsatz jedenfalls stimmte bei den Wittichenauern.
Der Einsatz jedenfalls stimmte bei den Wittichenauern. FOTO: Werner Müller / Müller Werner
Fußball Kreisoberliga Westlausitz. Im Kreisoberliga-Spiel gibt es ein 0:1 gegen Rammenau. Von Werner Müller

LSV Bergen 1990 - SV Königsbrück/Laußnitz 4:1 (2:0) Tore: 1:0 Steffen Kloß (20).; 2:0 Stefan Koark (45.); 2:1 Robert Rüthrich (58.); 3:1 Tobias Passeck (78.); 4:1 Stefan Pohl (87).; SR: Fabian Noack; Zuschauer: 73; Bergen: Weidauer, Passeck, Friedrich, Nikol (70. Helling), Scholz, Koark, Marchl, Kloß (72. Herrmann), Pohl, Püschel, Braune (61. Perlitz)

Das Spiel gestaltete sich nach einer Abtastphase auf schwierigen nassen Bodenverhältnissen als offener Schlagabtausch. In der 20. Minute konnte Steffen Kloß den 1:0-Führungstreffer für Bergen erzielen. Kurz vor der Halbzeitpause verwandelte Stefan Koark direkt einen Freistoß zum 2:0. Zum Beginn der zweiten Halbzeit kamen die Gäste aus Königsbrück elanvoll aus der Kabine. Robert Rüthrich gelang in der 58. Minute der 2:1-Anschlusstreffer. Die Gäste drückten weiter und wollten den Ausgleich erzielen. Aber die Bergener Gastgeber waren hellwach. So war es nur eine Frage der Zeit, bis  Tobias Passeck in der 78. Minute für die Vorentscheidung sorgte. Stefan Pohl schob in der 87. Minute den Ball zum 4:1 ein. „Kompliment an die Mannschaft und vor allem an Erik Friedrich, der sein erstes Spiel von Anfang an gemacht hat“, so LSV-Trainer Ricardo Schumann.

DJK Blau-Weiß Wittichenau - SV 1910 Edelweiß Rammenau 0:1 (0:1) Tor: 0:1 Steve Bergmann (15./Eigentor); SR: Matthias Krahl; Zuschauer: 66; Wittichenau: Adler, Pohl, Streicher, B. Korch, Sauer, Popella (62. Brückner), Wittek, Rettig (17. M. Korch), Nicolaides, Bergmann,

Die Wittichenauer gingen total ersatzgeschwächt in die Begegnung.  Bei der Erwärmung verletzte sich auch noch Marko Bulang. Dazu kam dann noch eine Kopfverletzung von Christoph Rettig, der beim Kampf um den Ball mit dem Gegner zusammenprallte. Dann fiel auch noch das Eigentor von Steve Bergmann. An diesem Tag lief für Wittichenau gar nichts zusammen. Sie waren zwar bemüht, den Ausgleich zu erzielen. Aber Rammenau präsentierte sich als disziplinierte Mannschaft, die nichts anbrennen ließ. Sie machten die Räume eng und gestatteten kaum Tormöglichkeiten. Letztendlich war es dann ein vergebliches Anrennen der Wittichenauer gegen das Bollwerk der Gäste, ohne dass noch einmal klare Torchancen erarbeitet werden konnten, so dass Rammenau dann am Ende als verdienter Sieger vom Platz ging.  

„Jetzt müssen wir das Spiel abhaken, nach vorn schauen, um uns auf die nächsten Aufgaben zu konzentrieren“, so Blau-Weiß-Trainer Dirk Rettig. „Wir haben heute leider gegen einen tiefstehenden Gegner keine Mittel gefunden, um eigene Chancen zu kreieren“, gab Steve Bergmann zu Protokoll.