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| 17:57 Uhr

Radball
Durchwachsener Saisonstart für Wiednitz

Das Team vom RFV Wiednitz IV trifft hier auf die dritte Mannschaft des Vereins.
Das Team vom RFV Wiednitz IV trifft hier auf die dritte Mannschaft des Vereins. FOTO: Werner Müller
Wiednitz. Ein Wechselbad der Gefühle: In der Radball-Sachsenliga zeigen sich bei den Teams aus der Radball-Hochburg noch einige Defizite. Von Bodo Rudys

Der Saisonstart für die Radballteams von Wiednitz III und IV in der Sachsenliga verlief nicht nach den Erwartungen. Rene Dingel und Maik Pjater sowie Hagen Stehr und Guido Noack (Ersatzspieler für Thomas Glatz) starteten in die Saison vor heimischem Publikum, das aber durch Abwesenheit glänzte, demzufolge auch keine mentale Unterstützung geben konnte. Dabei wollte den vier Sportlern manches nicht so recht gelingen.

Im zweiten Spiel des Tages mussten die beiden Wiednitzer Vertretungen gegeneinander spielen. Bereits zur Halbzeit lag Wiednitz IV mit einem Tor im Vorteil, der schließlich zu einem Endstand von 6:3 ausgebaut werden konnte. Großenhain gegen Wiednitz IV bot da mehr Spannung. Nachdem zur Halbzeit Großenhain wie der sichere Sieger mit 4:1 aussah, begann in der zweiten Hälfte eine Aufholjagd, die mit Tor zwei, drei und vier ein Unentschieden brachte. Es folgte Leutersdorf gegen Wiednitz III, das Spiel wurde fast nach einer 3:0-Führung noch zur Zitterpartie, denn Leutersdorf kam schnell auf 2:4 heran. Die Schlusssirene rettete den Wiednitzern den Sieg.

Ein Wechselbad der Gefühle brachte dann das Spiel Leutersdorf gegen Wiednitz IV. Leutersdorf nutzte seine einzige Chance in der ersten Halbzeit zu einem Tor und dabei sollte es bis zum Ende bleiben. Die Wiednitzer waren vom Pech verfolgt, denn zwei Lattenknaller und ein Tor unmittelbar nach der Halbzeitsirene hätten den Sieg bedeutet. Noch größer wurde das Debakel beim Spiel beider Mannschaften gegen Löbau. Wiednitz III kassierte sieben Tore, konnte aber selbst nur zwei erzielen und die zweite Heimmannschaft musste sich, wenn auch knapp, aber mit 5:4 geschlagen geben.

Blieb aus Wiednitzer Sicht noch die Hoffnung auf Punkte im letzten Spiel des Tages gegen Großenhain. Zur Halbzeit führten die Wiednitzer mit 2:1. Nach dem Wiederanpfiff gelang das 3:1. Dann schien der Dampf heraus zu sein. Großenhain gelang der Anschluss und auch hier rettete die Sirene den Sieg für Wiednitz.

In der Tageswertung ergibt sich die Reihenfolge: Lok Löbau II (10P.), RfV Wiednitz III (6P.), SG Leutersdorf I (6P.), SG Großenhain I (5P.), RfV Wiednitz IV (4P.) und SG Naunhof (0P.).