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Doppelte Führung reicht nicht zum Sieg

Schleife. Bei tropischen Temperaturen und auf einem schwer bespielbaren, harten Rasenplatz in Olbersdorf musste Lok Schleife Pfingsten zum Nachholspiel in der Kreisoberliga ran. Nach 90 Minuten sollte ein 3:3 auf der Anzeigetafel stehen, mehr hatte sich die Lok nach der zweiten Halbzeit auch nicht wirklich verdient. Mario Schurmann

Dabei kam die Lok im ersten Durchgang besser ins Spiel und sollte noch vor der ersten Trinkpause mit zwei schön herausgespielten Treffern 2:0 in Führung gehen. Das 1:0 netzte Leo Bläse in der 16. Spielminute nach starker Vorarbeit von Felix Lampe ein. Kurze Zeit später gab es einen Doppelpass zwischen Werchosch und Schurmann, Letzterer steckte den Ball auf Briesemann durch, der ohne Probleme zum 2:0 in der 19. Spielminute einschieben konnte. Bis zur Halbzeit blieb es bei diesem Spielstand. Den Gastgebern fiel nicht wirklich etwas ein, und wenn doch, dann war Knox zur Stelle.

Nach dem Seitenwechsel und einem verletzungsbedingten Wechsel auf Seiten der Lok war von Schleife nicht mehr viel zu sehen. Die Gastgeber übten immer wieder Druck über die linke Angriffsseite aus, so entstand auch das 2:1 in der 59. Spielminute für Olbersdorf. Im Mittelfeld gelang es den Sechsern der Lok nicht, die Gäste zu stoppen, und am Ende wurde Keeper Knox per Tunnel vom Kapitän Martin Linke überwunden.

Der Treffer sorgte für weiteren Aufwind bei den Olbersdorfern. Aber Schleife machte den nächsten Treffer. Schurmann checkte gut vor und der abgefangene Ball erreichte Briesemann. Der umkurvte den Keeper und markierte nur zwei Minuten nach dem Anschlusstreffer das 3:1. Wiederum nur zwei Minuten später gab es einen Elfmeter für Olbersdorf. Leo Bläse, der nun in der Innenverteidigung aushelfen musste, holte den Gegenspieler von den Beinen. Manuel Saalbach verkürzte für Olbersdorf auf 3:2, damit jedoch nicht genug.

Die Gastgeber blieben dran und sollten nach der zweiten Trinkpause in der 70. Minute den Ausgleich erzielen. Der Ball kam wieder über die linke Angriffsseite in den Strafraum. Keeper Knox konnte ihn noch abwehren, aber am rechten Eck des Fünfmeterraumes stand Stefan Saalbach frei, der ohne Mühe einnetzen konnte.

Vorher hatte die Lok durch Kranig die Chance auf das 4:2, doch diese wurde kläglich vergeben.

Am Ende wollte es Schleife nicht mehr gelingen, das Spiel noch zu gewinnen, denn es fehlte die Laufbereitschaft aus dem ersten Durchgang. So ist das gesetzte Ziel mit neun Punkten aus den letzten drei Spielen dahin. Am kommenden Wochenende empfängt die Lok auf dem Jahnring Gelb Weiß Görlitz und würde den Fans im letzten Heimspiel sicher gern einen Heimsieg schenken.