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Dirk Rettig ist neuer Trainer bei Blau Weiß Wittichenau

Dirk Rettig (47) hat bei Energie Cottbus Fußballspielen gelernt.
Dirk Rettig (47) hat bei Energie Cottbus Fußballspielen gelernt. FOTO: wml1
Wittichenau. Mit der Vorbereitung auf die neue Saison in der Kreisoberliga Westlausitz ist Dirk Rettig als neuer Trainer des DJK Blau Weiß Wittichenau verpflichtet worden. Nachdem Waldemar Adamowicz nach mehr als neun Jahren den Weg frei gemacht hatte, war Detlef Scholze bis zum Saisonende Interimstrainer. wml1

Bei den Fußballern der Region ist der Wittichenauer aus dem Ortsteil Spohla kein Unbekannter. Dirk Rettig wurde 1969 in Cottbus geboren. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Als er fünf Jahre alt war, begann er beim FC Energie Cottbus und durchlief den gesamten Juniorenbereich dort.

Mit 19 Jahren ging Rettig für zwei Jahre zu Chemie Guben und spielte in der DDR-Liga. Mit 21 Jahren ging er wieder zurück zum FC Energie. 1996 ging er nach Aue. 1998 wechselte er nach Hoyerswerda zum FSV. Im Jahre 2002 begann Dirk beim FSV Budissa Bautzen. Dort war er fünf Jahre Spieler und Kapitän der 1. Mannschaft. Im Jahre 2007/2008 spielte er beim HSV 1919. Ab Ende 2008 war er für fünf Jahre Trainer beim FSV Budissa Bautzen (2. Mannschaft), führte die Mannschaft von der Kreisoberliga bis zur Landesliga und war auch zweimal als Interimstrainer der 1. Mannschaft von Budissa tätig. 2013 ging er für zwei Jahre zur SG Crostwitz und 2015 für zwei Jahre zum SV Gnaschwitz/Doberschau als Trainer.

Jetzt hat Dirk Rettig mit dem DJK Blau Weiß als Trainer eine neue Herausforderung angenommen. Zwischenzeitlich hatte er seit 2008 gelegentlich bei der 1. Mannschaft ausgeholfen und bei der Altligamannschaft mitgespielt, wo er heute noch aktiv ist.

Für diesen Donnerstag ist beim DJK Blau Weiß Wittichenau das Auftakttraining zur Vorbereitung auf die neue Saison angesetzt. Rettig geht seine Aufgabe mit klaren Vorstellungen an: "Ich werde der Mannschaft ganz klar sagen, dass ich eine Mannschaft trainieren möchte, die bereit ist, in ihr Hobby Fußball Zeit zu investieren. Eine Mannschaft, die ehrgeizig ist und neugierig ist auf Dinge, die neu passieren. Ich will die Mannschaft mitnehmen, begeistern um eine bessere Rolle in der neuen Saison zu spielen", betont er. "Ich denke und glaube, dass in der Mannschaft genügend Qualität steckt, um eine bessere Platzierung zu erreichen und eine gute Rolle in der Kreisoberliga zu spielen."

Rettig führt weiter aus: "Fußball ist eine Mannschaftssportart. Ehrgeiz, Fleiß und der unabdingbare Willen zum Erfolg ist der Schlüssel zum Erfolg jeder Mannschaft. Um Mannschaftszusammenhalt und Mannschaftsgefüge zu entwickeln. Da müssen auch manchmal persönliche Interessen und Hobbys dem Fußball und der Mannschaft untergeordnet werden. Da ist Fußball und die Mannschaft eben wichtiger als der runde Geburtstag der Schwiegermutter. Da geht man zum Fußball, um der Mannschaft zu helfen und nicht zum Kaffeetrinken. Zur Schiegermutter kann der Fußballer noch um halb sechs gehen, wenn Fußball vorbei ist. Da freut sich die Schwiegermutter auch noch."