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| 15:43 Uhr

Volleyball
Bronzeplatz knapp verschenkt

Die U13-Mädels der Volleyballfreunde Blau Weiß Hoyerswerda mit Joline Haufe, Helena Schmaler, Liana Jakisch, Jodie Putzing, Josie Bahl und Alina Hartig (v.l.)
Die U13-Mädels der Volleyballfreunde Blau Weiß Hoyerswerda mit Joline Haufe, Helena Schmaler, Liana Jakisch, Jodie Putzing, Josie Bahl und Alina Hartig (v.l.) FOTO: privat
Hoyerswerda. Den U13-Mädchen von Blau-Weiß Hoyerswerda geht am Ende die Kraft aus. Von Rüdiger Nobel

Die U13-Mädels der Volleyballfreunde Blau Weiß Hoyerswerda haben bei den Bezirksmeisterschaften in Zittau etwas unglücklich einen Podiumsplatz verpasst. In der Vorrunde hießen die Gegner Reichenbach II und der ewige Kontrahent Weißwasser. Gegen die Reichenbacherinnen reichte eine couragierte Leistung aller Mannschaftsteile zu einem 2:0-Sieg. Im nächsten Spiel warteten die Schumacher-Mädels auf die Truppe um Kapitänin Jodie Putzing. Wie ausgewechselt, lief in diesem Spiel rein gar nichts zusammen. Der spätere Bezirksmeister agierte gegen die Hoyerswerdaer nach Belieben. Dennoch buchten die Blau-Weißen nach dem 0:2 das Halbfinalticket gegen Zittau. Das Halbfinalspiel war aus Sicht des Trainers und der mitgereisten Eltern das „Sahnestück“ des Tages.  Ging der erste Satz noch mit 25:19 Punkten an Zittau, war das Ende des zweiten Satzes kaum an Spannung zu überbieten. Ab dem Punktestand 20:20 vermochte es keine der beiden Mannschaften sich abzusetzen. Es wurde verbittert um jeden Ball gekämpft. Kleine Nuancen entschieden am Ende über grenzenlosen Jubel und hängende Gesichter. Die Elsterstädter unterlagen nach großem Kampf 28:26.

Für die Mädels um Trainer Hagen Schmaler ging es im letzten Spiel des Tages gegen die erste Vertretung der Reichenbacher noch um den Bronzeplatz. Aber für diese beiden letzten Sätze schienen keine Kraftreserven bei den Blau-Weißen mehr vorhanden zu sein. Hätte die Mannschaft nur einen Bruchteil ihrer Leistung wie gegen Zittau abgerufen, so hätte die Bronzemedaille ganz sicher nach Hoyerswerda entführt werden können. Dennoch bleibt die Erkenntnis, auf dem Niveau mithalten zu können, wenn die großen Leistungsschwankungen minimiert werden können.

In zwei Wochen steht für die gleichen Mädels die nächste Bezirksmeisterschaft im Terminkalender. Dann müssen sie sich in der Runde der U14-Mädels beweisen. Als Verstärkung steht dann jedoch noch Vivien Schuster zur Verfügung. Mit konstanteren Leistungen sollte dort ein Platz im Mittelfeld das erklärte Ziel sein.