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| 17:34 Uhr

Volleyball
Blau-Weiß-Mädchen überraschen mit Silber

Die U16-Mädels der Volleyballfreunde Blau Weiß Hoyerswerda mit Helena Schmaler, Ronja Schuldt, Anna Zeiler, Merle Mierzwa, Vivien Schuster, Jodie Putzing (stehend, v.l.) und Kim Fuhrmann sowie Amelie Ringmann.
Die U16-Mädels der Volleyballfreunde Blau Weiß Hoyerswerda mit Helena Schmaler, Ronja Schuldt, Anna Zeiler, Merle Mierzwa, Vivien Schuster, Jodie Putzing (stehend, v.l.) und Kim Fuhrmann sowie Amelie Ringmann. FOTO: Rüdiger Nobel
Hoyerswerda. Neuformiertes Team überzeugt bei Bezirksmeisterschaften.

Die U16-Mädels der Volleyballfreunde Blau Weiß Hoyerswerda haben sich mit einem souveränen zweiten Platz bei den Bezirksmeisterschaften in Weißwasser einen Startplatz für die Qualirunde zur Sachsenmeisterschaft gesichert. Weißwasser als frisch gebackener Bezirksmeister fährt direkt zu den Landesmeisterschaften.

Gleich drei etatmäßige Spielerinnen mussten dabei auf Blau-Weiß-Seite kompensiert werden. In den Kader rutschten mit Vivien Schuster und Jodie Putzing zwei U14-Spielerinnen und die erst zehnjährige Helena Schmaler.

Im ersten Spiel des Tages dominierten die Blau-Weißen den Gegner Herrnhut nach Belieben. Gerade einmal zehn und fünf Punkte wurden den Herrnhutern zugestanden. Das anschließende Spiel gegen die Hausherren stand vor einem ganz anderen Vorzeichen. Den Mädels um Kapitänin Merle Mierzwa war die Stärke der Schumacher-Truppe wohlbekannt. Dennoch oder gerade aus diesem Grunde verkrampften die Hoyerswerdaerinnen in beiden Sätzen. Infolgedessen verloren die Zusestädter beide Sätze recht klar mit zehn und 17 Punkten.

Die Truppe erholte sich von diesem Nackenschlag recht schnell und lieferte gegen Reichenbach ein sehr ansehnliches Spiel. Ließ man den Reichenbachern im ersten Satz nur 14 Punkte zu, machten es die Volleyballfreunde im zweiten Satz unnötig spannend, indem sie mit 25:23 gewannen.

Das letzte Spiel des Tages gegen die Bautzner Mädels wurde zum Finale um die Silbermedaille. Über lange Strecken war der erste Satz vom gegenseitigen Abtasten und Respekt geprägt. Erst als die Blau-Weißen merkten, dass hier eine ernstzunehmende Chance auf den Satzgewinn bestand, agierten sie mit klugen Angriffen und so mach frech gelegtem Ball. Mit 25:20 wurde eine beruhigende Grundlage für den zweiten Satz geschaffen. Und dort ging es weiter wie die Feuerwehr und es stand am Ende ein 25:15-Erfolg über die Senfstädter.

Ende Januar 2019 geht es nun gegen die Silbermedaillengewinner aus den Bezirken Leipzig, Chemnitz und Dresden um einen weiteren Startplatz bei den Sachsenmeisterschaften.