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| 17:27 Uhr

Volleyball
Blau-Weiß-Damen patzen erneut

Hoyerswerda. Kaupa-Frauen auf dem Weg nach oben. Blau-Weiß-Oldies putzen SC-Männer.

Am Wochenende gab es das erwartete Spitzenspiel in der Volleyball-Bezirksliga der Damen, CVJM Görlitz gegen VF BW Hoyerswerda, sowie den Heimauftritt der Kaupa-Mädels in den wichtigen Partien gegen den Abstieg gegen OSC Löbau und SG Panschwitz.

Während der alte Spitzenreiter Hoyerswerda beim neuen Tabellenführer Görlitz eine 1:3 (-14,20,-23,-15)-Niederlage hinnehmen musste, gab es bei Kaupa überschwänglichen Jubel. Die Blau-Weißen hatten gegen die physisch überlegenen Görlitzerinnen kaum eine Siegesmöglichkeit (Sätze 1 und 4), waren aber im dritten Durchgang nahe dran, das Spiel für sich zu drehen, was sie aber durch einige entscheidende Stockfehler letztlich nicht schafften.

In der Lessingsporthalle hatten die Kaupesen gegen Löbau nur im ersten Satz einen kleinen Hänger (15:25), danach spielten sich die Mädels vom Trainerduo Gelardi/Schulz allerdings in einen Rausch und konnten nach fast 100 Spielminuten die nachfolgenden Sätze mit 18, 23 und 25 erfolgreich gestalten. Auch gegen Panschwitz blieben sie ihrem Stil treu, brachten mit Kampf- und Spiellust und einer enorm geschlossenen Gesamt-Mannschaftsleistung einen wichtigen 3:1 (22,-16,21,23)-Sieg nach Hause. Vor allem im Abwehrbereich (Fünfstück) und auf der Zuspielposition (Jesche) waren die Gastgeberinnen an diesem Tag top besetzt und der Lohn nach wiederum 100 Minuten war die tabellarische Verbesserung vom Platz acht auf Platz fünf.

In der Bezirksklasse der Herren musste sich Kaupa/Neuwiese II in zwei spannenden Spielen    (jeweils knapp 100 Minuten) den Gästen vom OSC Löbau mit 1:3 (-24,18,-15,-22) und dem MSV Bautzen III gar erst im Tie-Break mit 2:3 (-21,-19,18,22,-12) geschlagen geben, wobei gegen Bautzen die Satzegalisierung zum 2:2 am Ende nicht belohnt wurde.

Die Kreisklasse der Herren erlebte am vorletzten Spieltag eine kleine Überraschung. Der sieggewohnte Serienmeister SC Hoyerswerda musste sein Match gegen den Dauerrivalen VF BW Hoyerswerda III relativ klar mit 0:2 (-18,-17) abgeben. Dabei hatte Blau-Weiß in Zuspieler Frank Lidola und Außenangreifer Thomas Niepel die besten Leute auf dem Parkett. Nun haben beide Teams 16 Punkte, der SC hat allerdings am letzten Spieltag noch ein Spiel mehr zu bestreiten und das gegen den Tabellendritten VF BW Hoyerswerda IV. Vielleicht gibt’s noch eine Überraschung.