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| 17:56 Uhr

Fußball
Bergen mit überzeugender Vorstellung

 Wittichenaus Maik Nicolaides (l.) versucht hier an das Leder zu kommen.
Wittichenaus Maik Nicolaides (l.) versucht hier an das Leder zu kommen. FOTO: Werner Müller
Fußball-Kreisoberliga. Klarer Heimerfolg in der Kreisoberliga gegen Motor Cunewalde. Schleife kann Rietschen nur eine Halbzeit Paroli bieten.

LSV Bergen - SG Motor Cunewalde 4:1 (3:1) Tore: 1:0 Christian Herrmann (10.); 2:0 David Pohl (14.); 2:1 Oskar Striegler (35.); 3:1 David Pohl (38.); 4:1 Stefan Koark (52.); SR: Andre Wende; Z: 85; Bergen: Weidauer, Richter, Jordan (53. Heber), Nikol, Perlitz (82. Friedrich), Hiller, Koark, Herrmann (67. Seifert), Pohl, Zwahr, Marchl

In der zehnten Spielminute traf Christian Herrmann erstmals überhaupt für Bergen, nach einer Unstimmigkeit in der Gästehintermannschaft. Nur vier Minuten später erhöhte David Pohl auf 2:0. Andreas Jordan bediente Bergens Linksfuß äußerst sehenswert. Bergen war Chef im Ring und hatte die Sportgemeinschaft zu jeder Zeit im Griff. David Pohl erzwang in der 35. Minute das 3:0, als er die Gäste unter Druck setzte und sich mit dem Treffer belohnte. Die Gäste kamen mit ihrer ersten guten Chance zum 3:1-Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel dauerte es acht Minuten, bis Bergen wieder jubeln konnte. Christoph Richter setzte Stefan Koark in Szene, der cool per Lupfer zum 4:1 traf. Anschließend spielte sich die Partie zwischen den Strafräumen ohne große Einschussmöglichkeiten ab. „Eine sehr gute Leistung meiner Mannschaft. Besonders im Sturm hat Christian Herrmann alle mitgerissen“, so Trainer Veit Nowotnick.
DJK Blau-Weiß Wittichenau - SV Grün-Weiß Hochkirch 4:0 (1:0) Tore: 1:0 Lukas Koplanski (7.); 2:0 Frank Popella (50.); 3:0 Paul Graf (73.); 4:0 Marc Böttger (83.); SR: Andre Kutscher; Z: 40; DJK Wittichenau: Adler, Pohl, Hantschke, Korch, Katzer, Koplanski (56. Wittek), Popella (65. Graf), Bulang (65. Wehlan), Brückner, Böttger, Nicolaides.

„Das war ein super Start in die Rückrunde“, freute sich Paul Graf. „Trotzdem gab es genügend Aktionen, bei denen wir Ungereimtheiten feststellen mussten. Aber es war ein guter Auftakt“, ergänzte Trainer Detlef Scholze.

Hoyerswerdaer FC – SV 1910 Edelweiß Rammenau 1:3 (1:1) Tore: 0:1 Eric Schönfelder (Eigentor, 1.); 1:1 Kevin Kratschmer (16.); 1:2 Conrad Wähner (Strafstoßtor, 52.); 1:3 Max Herrmann (69.); SR: Maik Ruprecht; Z: 54, HFC: Rang, Meinel, Schönfelder (63. Kubaink), Kratschmer, Kulik, Dieser (71. Quander), Hausding, Birgany, Maywald, Heinze, Bramborg

Rammenau führte nach der ersten Minute durch ein Eigentor von Eric Schönfelder. Danach rappelten sich die Hoyerswerdaer auf und kamen selbst zu Aktionen auf dem Platz. Der sensationelle Schuss von Kevin Kratschmer in der 20. Minute ging ins Dreiangel zum 1:1. Die Hoyerswerdaer übernahmen nun das Spielgeschehen und hatten gute Möglichkeiten, auf 2:1 zu erhöhen. Die Gäste aus Rammenau aber blieben nach Standards immer gefährlich. Nach der Pause gingen die Gäste erneut in Führung. In der 69. Minute fiel schließlich die Entscheidung. Von dem Gegentreffer konnten sich die Hoyerswerdaer nicht mehr erholen.

Lok Schleife - Stahl Rietschen-See 1:3 (1:1) Tore: 1:0 Briesemann (5.), 1:1 Hennig (45.), 1:2 Czorny (61.), 1:3 (66. Hennig), Zuschauer: 40, Schiedsrichter: Steffen Ott, Schleife: Knox, Sonnert (C), Dokter, Lampe, Koschel (23. Zeisig), Michlenz, N. Schurmann, Petrick (76. Holz), Kranig, Briesemann, Zuchold (56. Schuster), Rietschen: Burghardt, Kambor (68. N. Nitsche), Czorny (C), Lampke (73. L. Nitsche), Ullrich, Hennig, Divis, Klepac (80. Riemer), Szynke, Wozny

Zum Rückrundenstart sackte Rietschen beim 1:3-Auswärtssieg nach 1:1-Halbzeit gegen Lok Schleife drei wichtige Punkte ein. Damit setzt sich das Spitzentrio aus Rauschwalde (2:0 gegen Gebelzig), Zittau (5:1 gegen Obercunnersdorf) und Rietschen vom Rest der Liga ab. Stahl hat als Dritter nun sieben Punkte Vorsprung vor Neueibau auf Rang vier(1:3 gegen Friedersdorf).

Dabei begann die Partie für die vermeintlichen Hausherren aus Schleife nach Maß. Auf dem Trebendorfer Kunstrasen war man von Anfang an bei der Sache. Dies bewies Lars Briesemann beim 1:0 nach fünf Minuten. Einen Pass in der inneren Rietschener Abwehr fing er ab und spielte vor Burghardt seine Erfahrung aus, als er zur frühen Führung einnetzte. Die erste Viertelstunde dominierte so Lok das Spiel, Rietschen gelang kein Zugriff. Zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt vor der Pause klingelte es dann doch noch im Tor der Lok. Hennig netzte für Rietschen zum 1:1 ein. Damit ging es in die Pause.

Mit Anpfiff der zweiten Halbzeit schien Lok den Faden verloren zu haben. Rietschen war fortwährend das bessere Team und fing jeden Ball im Spielaufbau von Lok ab. Zum Abschluss einer wunderschönen Pass-Staffette schlenzte Daniel Czorny das Leder dann in  Minute 61 überragend zum 1:2 in den Winkel. Nur fünf Minuten später machte Stahl dann den Sack zu. Szynke flankte über rechts scharf in den Strafraum und erneut Hennig vollendete per Kopf zum 1:3-Endstand.