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Spielbetrieb ist gesichert

Hoyerswerda.. Zwei Stunden tagten gestern Mitglieder von Präsidium, Aufsichts- und Ehrenrat sowie Trainer Eric Meißner mit dem Dresdner Insolvenzverwalter Albert Wolff, dann stand das Ergebnis fest: Der finanziell angeschlagene FC Lausitz Hoyerswerda kann mit den Planungen für die

Landesliga-Saison beginnen.
Auch der Spieltrieb im Nachwuchsbereich sei abgesichert, erfuhr die RUNDSCHAU von FCL-Sprecher Günter Meister. Gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter wurden zudem die weiteren Schritte abgestimmt.
Priorität habe dabei die Verbesserung der Einnahme-Situation. Will heißen: Ab heute werden intensive Gespräche mit Sponsoren geführt, um für die neue Saison einen ordentlichen Etat auf die Beine stellen zu können. „In dem Maße wie Geld eingenommen wird können wir auch entsprechende Spieler verpflichten“ , so Günter Meister. Die Kontrolle über sämtliche finanzielle Aktivitäten obliegt freilich dem Dresdner Anwalt.
Ebenfalls schnell geregelt werden soll die Führungsfrage des Vereins. So ist schon in naher Zukunft eine Neuwahl des Präsidiums geplant. „Dafür müssen zunächst einmal geeignete Kandidaten gefunden werden“ , so Günter Meister. Die endgültige Entscheidung trifft dann die Mitgliederversammlung, wobei hier Fristen eingehalten werden müssen.
Bis dahin soll beim FC Lausitz Hoyerswerda ein Übergangspräsidium installiert werden. Doch weil auch das nicht von heute auf morgen zu schaffen ist, wird das alte Präsidium zunächst die Geschäfte weiterführen.
Für den sportlichen Bereich, aber auch für Sponsorenaktivitäten zeichnet sich Eric Meißner verantwortlich, der die gestrige Gelegenheit sogleich nutzte, um sich beim Dresdner Anwalt mit Musterverträgen für die Verhandlungen mit potenziellen Geldgebern auszustatten.
Die Fans des FC Lausitz sollen heute bei einer Informationsveranstaltung über die weiteren Aktivitäten informiert werden. Die Versammlung findet um 18 Uhr im Saal der Hoyerswerdaer Berufsfeuerwehr statt. (sh)