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| 17:18 Uhr

Spatenstich fürs "Lausitzer Seenland"

Doreen und Veit Burmeister setzen mit dem Landtagsabgeordneten Frank Hirche (Mitte) den ersten Spatenstich für das Apartmenthaus.
Doreen und Veit Burmeister setzen mit dem Landtagsabgeordneten Frank Hirche (Mitte) den ersten Spatenstich für das Apartmenthaus. FOTO: des
Hoyerswerda. Im Oktober sollen die ersten Gäste in das Ferienapartmenthaus gegenüber dem Hotel "Zur Mühle" in Hoyerswerda einziehen können. Gestern gab es den ersten Spatenstich für das Bauvorhaben, in das eine Million Euro investiert wird. Hartmut Landes

Rund 27 Millionen Euro werden in diesem und dem nächsten Jahr in Hoyerswerdas Altstadt investiert. An der Zoowiese entstehen Einkaufsmärkte, die Diakonie wird ein Altenpflegeheim an der Spremberger Straße bauen, die alte Musikschule wird ausgebaut. Und jetzt ist Startschuss für den Bau des Ferienapartmenthauses "Lausitzer Seenland" an der Mühle.

Daran erinnerte am gestrigen Montag Oberbürgermeister Stefan Skora (CDU) während des ersten Spatenstichs für das Apartmenthaus, der in dem Vorhaben eine weitere Bereicherung für die Altstadt sieht.

Etwas mehr als eine Million Euro lässt sich Investor Veit Burmeister das neue Projekt kosten. Zwölf Apartments auf vier Etagen sollen entstehen, insgesamt 650 Quadratmeter Nutzfläche wird das neue Objekt haben. Die Größe der Apartments reicht von 30 bis 50 Quadratmeter. Es sollen Apartments mit Sterneniveau werden.

Burmeister, Eigentümer des benachbarten Hotels "Zur Mühle" und Geschäftsführer der Wach- und Sicherheits GmbH Hoyerswerda, bekannte, er freue sich darauf, dazu beizutragen, dass Hoyerswerda schöner und besser wird. Und er begründete auch, warum er das neue Vorhaben in Angriff nehme: Weil er überzeugt sei von Hoyerswerda und die Stadt eine Zukunft habe.

"Wir brauchen hier Plätze zum Schlafen für Gäste der Stadt." Das sei eine gemeinsame Überzeugung gewesen, zu der er in Gesprächen mit Ärzten des Seenland Klinikums vor geraumer Zeit gekommen sei. Dabei sei auch der Gedanke zum Bau der Ferienapartments geboren worden. Anfang Oktober sollen die ersten Gäste dort übernachten können. Doch schon zum Baustart lobte Burmeister die enge und kooperative Zusammenarbeit mit den Banken und den zuständigen Ämtern der Stadt.

Bereits ab Freitag werden erste Auswirkungen der Bautätigkeit zu spüren sein. Dann wird es Sperrungen vor dem Hotel geben und auch der Mühlensteg nicht mehr passiert werden können. Dessen Tage sind ohnehin gezählt. Im Herbst soll der Steg angehoben und einige Meter stromabwärts versetzt werden.

Auch wenn die beauftragte Baufirma nicht aus Hoyerswerda stammt, so legt Burmeister doch großen Wert darauf, dass zumindest ein Teil des Auftragsvolumens an regionale und lokale Firmen fließt. "sieben bis zehn Firmen aus der Region werden am Bau beteiligt sein. Das ist mir wichtig", sagt er.