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Spatenstich als Signal für die Generationen

Axel Fietzek, Anita Dutschke-Gröbe und Torsten Ruban-Zeh (v.l.) setzen den ersten Spatenstich in das Areal. Im September soll dort der Bau des 1500 Quadratmeter großen AWO-Medi-Care-Zentrums beginnen.
Axel Fietzek, Anita Dutschke-Gröbe und Torsten Ruban-Zeh (v.l.) setzen den ersten Spatenstich in das Areal. Im September soll dort der Bau des 1500 Quadratmeter großen AWO-Medi-Care-Zentrums beginnen. FOTO: Anja Guhlan/ang1
Hoyerswerda. Mit einem heftigen Ruck setzen Torsten Ruban-Zeh, der Geschäftsführer der AWO Lausitz, Anita Dutschke-Gröbe als Vorstandsvorsitzende des AWO Kreisverbandes Lausitz sowie Axel Fietzek als Vorsitzender des Aufsichtsrates der AWO den ersten Spatenstich in die Erde des Geländes, auf dem im November 2018 das neue AWO-Medi-Care stehen soll. Wie Torsten Ruban-Zeh erklärt, wolle die AWO mit dem Spatenstich auch ein Signal an Hoyerswerda und die Generationen senden: "Laut unserem Slogan betreuen wir Generationen und wollen genau mit diesen unsere gemeinsame Zukunft planen. Anja Guhlan / ang1

Mit dem Bau des AWO-Medi-Care verwandeln wir Motivationen in Innovationen."

Vor gut zehn Monaten wurden die Pläne erstmals öffentlich. Das Multifunktionsgebäude soll genau in der Lücke zwischen Seniorenwohnanlage und dem ebenfalls von der AWO betriebenen Asylbewerberheim entstehen. In dem dreigeschossigen Gebäude sollen die Tagespflege und der ambulante Pflegedienst der AWO einziehen. In der Tagespflege wird in diesem Zusammenhang von zwölf auf dann 20 Plätze aufgestockt. Dazu werden auch mehr Mitarbeiter eingestellt. Der ambulante Pflegedienst, der derzeit über 200 Klienten betreut, bekommt bessere Bedingungen und soll eventuell auch erweitert werden. In dem Gebäude sind darüber hinaus auch weitere Flächen für Arztpraxen und Mieter geplant. Fest steht bereits, dass die Praxisklinik für operative Gynäkologie Hoyerswerda in das Gebäude einziehen wird. Matthias Jochmann freue sich, das weitere Baugeschehen zu verfolgen. "Wir hatten bei den Planungen ein gutes Mitspracherecht was die Nutzflächen anbelangt", meint er. Auch der Geschäftsführer des zuständigen Ingenieurbüros Gatas aus Hoyerswerda, Bernd Nickler, kann dies bestätigen: "Sowohl zwischen dem Bauherren als auch den künftigen Mietern herrscht stets ein gegenseitiges und konstruktives Miteinander".

Insgesamt 3,9 Millionen Euro will die AWO als Bauvolumen in ihr neues Medi-Care-Zentrum mit einer Nutzfläche von rund 1500 Quadratmetern investieren. "Wenn man den Umzug und die restlichen Anschaffungen noch betrachtet, könnten rund 4,2 Millionen als Investition angerechnet werden", meint Ruban-Zeh. Der AWO-Kreisverband zählt 376 Mitglieder und rund 640 Mitarbeiter.