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| 02:40 Uhr

Sonne, Mond und "Einmal Pluto"

Das Planetarium in der Collinsstraße in Hoyerswerda.
Das Planetarium in der Collinsstraße in Hoyerswerda. FOTO: dcz1
Hoyerswerda. Mit Sternbildern im Jahreslauf, Phänomenen am Nachthimmel und der Entwicklung des Weltalls beschäftigen sich die Mitglieder des Astronomievereins Hoyerswerda (AVH) und beziehen die Öffentlichkeit gern in ihre Aktivitäten ein. Jeden Monat organisieren sie im Planetarium in der Collinsstraße 29 Vorträge und Sternenbeobachtungen. Katrin Demczenko/dcz1

Zur ersten Veranstaltung des Jahres am 20. Januar um 19 Uhr beschreibt das Vereinsmitglied Volker Möckel populärwissenschaftlich den Aufbau der Milchstraße, zu der auch das Sonnensystem mit der Erde gehört. Der Physiklehrer gestaltet im Dezember 2017 vor dem Jahresabschlussvortrag über den Stern von Bethlehem eine neue Familienveranstaltung. Sie wird "Einmal Pluto und zurück" heißen und stellt unter dem künstlichen Sternenhimmel des Planetariums alle Planeten im Sonnensystems vor. Volker Möckel führt aber auch das ganze Jahr lang Gruppen von Kindergarten- und Schulkindern sowie Jugendlichen an die schöne und spannende Welt der Astronomie heran. Kindergeburtstage können im Planetarium organisiert werden.

Die Veranstaltung am 3. März um 19 Uhr stellt den Mond vor, der als einziger Erdtrabant für Ebbe und Flut sorgt. Außerdem erfahren die Besucher, warum er von der Erde aus immer mit derselben Seite sichtbar ist, sagte der Vorsitzende des Astronomievereins Peter Lindner. Die Vorträge von Januar bis März sowie Oktober bis Dezember sind mit Sternenbeobachtungen verbunden, wobei jeder Gast sein Fernglas mitbringen kann und vereinseigene Teleskope aufgebaut werden. Von April bis Juni sowie im August und September ist vor den Vorträgen jeweils um 18.30 Uhr ein geschützter Blick auf die Sonne möglich. "Diese Angebote sind natürlich witterungsabhängig", sagte Peter Lindner.

Das Vereinsmitglied Frank Donath spricht am 19. Mai um 19 Uhr über die Grenzen von Raum und Zeit, wobei er die Entwicklung des Weltalls mit Einsteins Relativitätstheorie verbindet. Eine andere Veranstaltung zeichnet das Entstehen eines Sterns von der Geburt bis zu seinem Ende als Supernova nach und enthüllt, dass so eine Explosion einige Grundelemente geschaffen hat, aus denen alle bekannten Planeten bestehen Der Physikstudent Thomas Hensel wird Neugierige im September mitnehmen auf die Suche nach dunkler Materie und dunkler Energie, die 96 Prozent des Weltalls ausmachen. Für Menschen sind sie nicht wahrnehmbar und für Wissenschaftler nur durch die Beobachtung ihre Auswirkungen zu erforschen, erklärte Peter Lindner.

Näheres ist auf der Internetseite www.planetarium-hoyerswerda.de zu finden und telefonisch unter 03571 6079657 zu erfahren.