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Sinnbild des Briesker Fußballs

„Er war einer der Gründe für mich als Kind, immer wieder sonntags in die Elsterkampfbahn zu gehen.“ Bernd Weckowski, Präsidiumsmitglied des FSV Glückauf Brieske/Senftenberg, sagt diesen Satz über einen Sportsmann, der heute seinen 60. Geburtstag feiert. Michael Hillmann

Franz Vogel heißt der Jubilar, dem zu seinem runden Ehrentag die besten Wünsche gebühren.
Als die Briesker Knappen in den 70er- und 80er-Jahren in der DDR-Liga für Furore sorgten, da war Franz Vogel mittendrin. Einen echten Vollblutstürmer nennt ihn einer seiner langjährigen Weggefährten, Jürgen „Chico“ Weiland. „Das Sinnbild des Briesker Fußballs“ lautet eine weitere Einschätzung von Bernd Weckowski, einem seiner heutigen Begleiter im Nachwuchsbereich. Denn der aus Torno stammende und 1970 über Laubusch nach Brieske gewechselte Angreifer, der in 253 Punktspielen 54 Tore für die Erste schoss, ist dem runden Leder auch nach seinem Abschied vom grünen Rasen treu geblieben. Als Übungsleiter sichtete er Talente in Senftenberger Schulen und war stets zur Stelle, wenn sein Heimatverein einen erfahrenen Mann für die heranwachsenden Kicker brauchte. Eine Zeit lang half er auch beim VfB Senftenberg 1910.
Heute kümmert sich Franz Vogel, der im Besitz der Fach-Übungsleiter-Lizenz ist, um die Jüngsten im Verein, die F-Junioren. „Immer kämpfend, immer dynamisch.“
So wie Präsidiumsmitglied Bernd Weckowski ihn als Spieler kennen lernte, versucht er, seine Tugenden heutzutage an die neue Fußball-Generation weiterzugeben. Nach wie vor ist Franz Vogel für die Briesker unverzichtbar.