Das Schicksal der übrigen drei Tiere sei ungewiss, sagt Birgit Pattoka. Sie glaubt, dass Greifvögel die Tauben geholt haben könnten. Im Frühjahr solle das Männchen eine neue Partnerin bekommen, kündigt die Volkskünstlerin an. "Es wäre super, wenn das Paar brüten würde. Wir haben schon seit Jahren keine Küken mehr. Das ist einfach schade." Eine richtige Taubenfamilie wäre auch eine besondere Attraktion für die Gäste der historischen Schrotholzscheune aus dem Jahr 1768. Das uralte Gebälk erfreue sich auch bei weiteren Tierarten einer großen Beliebtheit. Beispielsweise seien im Giebel Spatzen zuhause.

Im vergangenen Jahr habe sich im Holz ein Hornissennest befunden. Nicht zuletzt schaue ab und zu der Kleiber nach dem Rechten und poche in die altehrwürdigen Balken.

Eine andere Art zeige sich dagegen nicht mehr auf Pattokas Hof. "Ich wünsche mir, dass sich wieder Schwalben bei uns ansiedeln", hofft die Volkskünstlerin. Und weiter: "Vielleicht klappt es ja in diesem Jahr."