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| 01:03 Uhr

Silvio Schmidt kommt der „10“ am nächsten

Hoyerswerda.. Das hat man nun davon, wenn man gut ist. Weil er 2004 das Neujahrsschießen der Hoyerswerdaer Schützengilde gewonnen hatte, musste Reinhard Hoppe diesmal als Kassierer und „Scheibenwart“ fungieren. In dieser Eigenschaft hatte er am vergangenen Sonnabend gut zu tun. Foto: Uwe Menschner

Neben den Vereinsschützen fanden sich nicht weniger als 30 Gäste auf der Schießanlage an der Heinrich-Heine-Straße an. „Offenbar sorgt das schöne Wetter für die gute Resonanz“ , freute sich Wettkampfleiter Klaus Fischer von der gastgebenden Hoyerswerdaer Schützengilde 1991. „Da müssen sich die Teilnehmer nicht in den Räumlichkeiten drängeln, sondern können draußen die Sonnenstrahlen genießen.“
Wer den Fortgang des alljährlichen Saisonauftaktes der Sportschützen aus Hoyerswerda und Umgebung verfolgen wollte, der musste sich dann aber doch an die Schießbahn begeben. Wie immer, so wurden auch diesmal zwei Wertungen ausgetragen: Eine interne der Schützengilde sowie eine öffentliche für die Gäste. „Während unsere Mitglieder sofort auf die Wettkampfscheibe schießen, bekommen die Gäste zunächst eine etwas größere Scheibe“ , erläuterte Reinhard Hoppe. Die besten Fünf durften schließlich zum Entscheidungsschießen auf die Wettkampfscheibe antreten. Nur noch einen einzigen Schuss konnte jeder Teilnehmer abgeben - wer der „10“ am nächsten kam, hatte gewonnen.
Am Ende war es Silvio Schmidt, der den besten Treffer platzierte. Der 31-jährige Schlosser bewies im entscheidenden Moment die ruhigste Hand und das sicherste Auge. „Ich habe zum ersten Mal am Neujahrsschießen teilgenommen und freue mich, dass es gleich zum Sieg gereicht hat“ , sagte er. Allerdings betrat Silvio Schmidt kein Neuland. Schließlich ist der Hoyerswerdaer aktiver Sportschütze, jedoch beim Nachbarverein SV 1990. Die Vereinswertung entschied diesmal Silvio Wand für sich, gefolgt von Dieter Noack und Torsten Vogel.
Verändert gegenüber dem letzten Jahr zeigte sich der Schießstand. „Gemeinsam mit dem Schützenverein Bröthen-Michalken haben wir im vergangenen Jahr 4000 Euro investiert, um unsere Anlage sicherer und attraktiver zu gestalten“ , berichtete Klaus Fischer. So wurde der Schallschutz verbessert, außerdem kann jetzt auch mit Großkaliberwaffen geschossen werden. Geplant ist noch die Überdachung der Bahnen. (um)