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Sieben ist die Glückszahl der Familie

Hannah Hartwig komplettiert die Familie von Mandy Hartwig und Roland Arndt.
Hannah Hartwig komplettiert die Familie von Mandy Hartwig und Roland Arndt. FOTO: Martina Arlt/mat1
Hoyerswerda. Es soll wohl so sein, dass alle Kinder der Wittichenauer Familie am Siebenten eines Monats geboren werden. So ist sich das Paar Mandy Hartwig und Roland Arndt auch sicher: Wenn geheiratet wird, dann auf jeden Fall an einem Monats-Siebenten. Martina Arlt / mat1

Vielleicht sogar in diesem Jahr noch. Doch nun ist erst einmal die Freude über die Ankunft von Baby Hannah riesengroß, die mit zehn Tagen Verspätung im Seenland Klinikum Hoyerswerda das Licht der Welt erblickte.

Hannah Hartwig wurde am 7. Februar 2017 um 13.13 Uhr mit einem Gewicht von 3720 Gramm und einer Größe von 50 Zentimetern geboren. Der große Bruder Danny (12) ist am 7. Januar 2005 geboren, Schwester Amélie am 7. Juni 2015. "Die Geschwister und auch Oma Monika Arndt aus Wittichenau waren gleich am ersten Tag das Baby im Krankenhaus anschauen", erzählt Mandy Hartwig . "Danny ist von seiner kleinen Schwester Hannah ganz verzaubert."

Doch auch Oma Cornelia Hartwig aus Dresden ist hoch erfreut über das Enkelkind und brachte einen großen Plüschtierhasen mit.

"Den Vornamen Hannah suchten wir beide aus. Den Namen kann man nicht abkürzen und er wird von vorn oder von hinten gleich geschrieben. Er hat uns gefallen", erzählt Mandy.

Papa Roland war bei der Geburt vor Ort und dafür gab es sogar zwei Tage Urlaub.

Roland Arndt (40, Medizinischer Dokumentar) und Mandy Hartwig (36, Krankenschwester) sind seit November 2013 ein Paar. "Dazu gibt es eine besondere Geschichte. Roland war in früher Jugendzeit mit der Grundschullehrerin von Danny zusammen. Doch sie trennten sich im Guten. Nun versuchte die Lehrerin, uns beide zu verkuppeln und es ist ihr auch gelungen", sagt Mandy lächelnd, die auch eine waschechte Dresdenerin ist. Schon der Dialekt verrät es.

Roland stammt aus Hoyerswerda. Nun wohnt die Familie seit Sommer 2015 gemeinsam in Wittichenau. Sie bewohnt dort ein Eigenheim und Roland hat sein handwerkliches Geschick genutzt, um das Haus nach eigenen Wünschen herzurichten. Doch es gibt auch noch viel daran zu tun, erklärt Mandy. Bis Mai 2018 geht die nun dreifache Mutter in die Babypause. Denn in Wittichenau gibt es keine freien Kindergartenplätze. Der Wunsch der Familie ist das katholische Kinderhaus "Jakubetz-Stift". Diese Einrichtung besucht bereits die kleine Amélie und auch Hannah ist bereits vorgemerkt.

Zum Wochenende sind alle wieder in Wittichenau beisammen und auch Hofhund, die Bordeaux-Dogge namens Baja, gehört zur Familie.

"Ich war in Dresden als Krankenschwester in der Uni-Klinik tätig. Doch nun wohnen wir in Wittichenau und so hoffe ich, dass ich in Hoyerswerda nach der Elternzeit eine neue Arbeitsstelle antreten werde. Auf jeden Fall wird mich jetzt anfangs meine Freundin Grit Klare aus Dresden unterstützen, um den Alltag mit den Kindern zu meistern", so Mandy.

Ist das "normale Leben" bei der Wittichenauer Familie wieder eingekehrt und die beiden Mädchen Amélie und Hannah sind etwas größer, dann möchte sich die dreifache Mama wieder dem Reitsport widmen. "Das ist meine Leidenschaft. Seit meinem zehnten Lebensjahr bin ich mit dem Reiten verbunden. Mit 14 Jahren schenkte mir Oma ein eigenes Pferd. Irgendwann erfülle ich mir wieder meinen Traum vom eigenen Pferd. Vielleicht sind auch die Kinder von dieser Idee angetan", hofft Mandy Hartwig.