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| 14:33 Uhr

Trachtengruppe Seidewinkel
Seidewinkler sind auch bei Hitze nicht zu bremsen

Zum Besonderen am „Feldrain“-Nachmittag gehört natürlich immer das Bühnenprogramm. Diesmal wurde ausschließlich auf Regionalität gesetzt. Die Seidewinkler Jugend sorgte ebenso wie die Älteren von der Trachtenguppe für viel Spaß – und hatte den offensichtlich auch selbst.
Zum Besonderen am „Feldrain“-Nachmittag gehört natürlich immer das Bühnenprogramm. Diesmal wurde ausschließlich auf Regionalität gesetzt. Die Seidewinkler Jugend sorgte ebenso wie die Älteren von der Trachtenguppe für viel Spaß – und hatte den offensichtlich auch selbst. FOTO: Herzger Ulrike
Seidewinkel. Trachtengruppe sorgt für tolle Stimmung. Von Ulrike Herzger

Wenn die sorbische Trachtengruppe Seidewinkel einmal im Jahr zum „Essen am Feldrain“ einlädt, ist große Resonanz programmiert. So auch am Sonntag zur 23. Veranstaltung. Trotz drückender Hitze kamen die Besucher in Scharen. Zu ihrer Freude machten die Gastgeber keine Programmabstriche. Ganz im Gegenteil: Sie überraschten außer mit den erwarteten typisch ländlichen  Standangeboten mit frischer Hausmannskost mit ganz neuen Facetten.

Beim Bühnenprogramm wurdediesmal ausschließlich auf Regionalität gesetzt. Los ging es mit dem zuckersüßen Auftritt der Seidewinkler Kindertanzgruppe in sorbischer Arbeitstracht. Unter den Fittichen von Katrin Schuster und Heike Gutsche haben sich die Kleinen zunehmend gemausert, wobei bei den 17 Mädchen und 13 Jungs inzwischen auch Kinder aus Nardt, Bergen und Hoyerswerda mittanzen, wie der Vereinsvorsitzende Uwe Schuster stolz kundtat.

Erfrischend unterhaltsam zeigten sich die „Jutas“ – die Mädchen-Jugendtanzgruppe aus Bröthen zwischen, die die Stimmung im Festzelt anheizte. Die Trachtengruppe Seidewinkel präsentierte ihre sorbischen Tänze nicht wie gewohnt. Dabei spielte ihnen das langsam aufziehende Gewitter quasi in die Karten. Imaginäre „Blitze“ sorgten in der Musikanlage wieder und wieder für Unterbrechungen, weshalb die Tanzgruppe (gespielt) entnervt schon aufgeben wollte. Aber da hatte man die Rechnung ohne die fesche Seidewinkler Jugend gemacht. Sie mischte unter herzlichem Beifall die Bühne auf. Doch das war lange noch nicht alles. Gerd Speisekorn, Uwe Schuster und Siegfried Kruscha – in bayerische Lederhosen sangen Schlager und Schunkellieder, während der Rest der Trachtengruppe dazu tanzte. Das Gewitter ließ sich zum Glück Zeit und gab auch den Jugendlichen noch Raum für ihre „Reise durch die Musikgeschichte“ vom Mittelalter bis hin zu Nena.