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| 15:09 Uhr

Schwimmendes Haus auf dem Geierswalder See eröffnet

Das erste schwimmende Haus wird am Donnerstag (30.07.2009) auf dem Geierswalder See nördlich von Hoyerswerda feierlich eröffnet. Das zweistöckige Musterhaus schwimmt am Südufer des gefluteten Tagebaus Koschen. Die Modulhäuser aus Glas und Stahl vom Typ "ar-che" verfügen über eine Nutzfläche von 97 Quadratmetern und ein 22 Quadratmeter großes Sonnendeck. In den kommenden zwei Jahren sollen im sogenannte Wohnhafen Scado 20 Häuser vor Anker schwimmen. Foto: Matthias Hiekel dpa/lsn +++(c) dpa - Bildfunk+++
Das erste schwimmende Haus wird am Donnerstag (30.07.2009) auf dem Geierswalder See nördlich von Hoyerswerda feierlich eröffnet. Das zweistöckige Musterhaus schwimmt am Südufer des gefluteten Tagebaus Koschen. Die Modulhäuser aus Glas und Stahl vom Typ "ar-che" verfügen über eine Nutzfläche von 97 Quadratmetern und ein 22 Quadratmeter großes Sonnendeck. In den kommenden zwei Jahren sollen im sogenannte Wohnhafen Scado 20 Häuser vor Anker schwimmen. Foto: Matthias Hiekel dpa/lsn +++(c) dpa - Bildfunk+++
Geierswalde. Das erste schwimmende Haus auf dem Geierswalder See nördlich von Hoyerswerda ist am Donnerstag eingeweiht worden. Das zweistöckige Musterhaus "Arche" ist ein erster Vorgeschmack auf den künftigen "Wohnhafen Scado", der in den nächsten zwei Jahren entstehen soll. dpa/boc

Das zweistöckige Musterhaus vom Typ „ar-che“ ist Referenzobjekt für den künftigen „Wohnhafen Scado“ an sächsisch-brandenburgischen Landesgrenze. Nach Angaben des Investors Thomas Wilde soll die Anlage innerhalb von zwei Jahren entstehen. Am Südufer des früheren Tagebaus seien dazu 20 schwimmende und neun Häuser an Land geplant. Als Zielgruppe sieht Wilde in Menschen, die naturnah leben möchten sowie neuen Wohnentwürfen offen gegenüber stehen.Der Prototyp war Anfang Juli zu Wasser gelassen worden. Das in Modulbauweise errichtete Haus ist über eine 24 Meter lange Landgangbrücke zu erreichen. Bewohnern stehen darin 97 Quadratmeter Nutzfläche sowie ein 22 Quadratmeter großes Sonnendeck zur Verfügung. Die Konstruktion aus Stahl und Glas fällt durch seine Halbbogenarchitektur auf. Ein an vier Stellen verankerter und luftgefüllter Stahlponton mit speziellem Korrosionsschutz trägt das 32 Tonnen schwere Haus.

Durch die Flutung ehemaliger Tagebaue entstehen im Lausitzer Seenland 23 neue Seen. Auf dem Partwitzer See schwimmt schon seit 2006 ein Ferienhaus. Auf dem Gräbendorfer See gibt es eine schwimmende Tauchschule. Weitere Wohnprojekte am oder auf dem Wasser in der Region sind geplant, etwa am Partwitzer, Gräbendorfer und am Sedlitzer See.