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| 02:33 Uhr

Schwestern haben in Cottbus eine Zukunft

Cottbus. Zahlreiche Interessenten aus Südbrandenburg und Sachsen haben sich am Samstag beim Tag der offenen Tür an der Medizinischen Schule Cottbus über die Ausbildungsberufe informiert. Ronald Ufer

Viele Jugendliche kamen in Begleitung ihrer Eltern, um sich über die Einrichtung, Zulassungsanforderungen, Lehrinhalte und die Arbeit in Gesundheitsberufen zu informieren.

"Abschlüsse in medizinischen Berufen bieten gute Zukunftschancen", sagte Schulleiterin Susanne Mitzscherlich. "Alle Absolventen des vergangenen Ausbildungsjahres haben eine Stelle gefunden. Auch die Aussichten für die kommenden Jahre sind positiv. Ein sehr hoher Bedarf besteht an Radiologieassistenten "

Unterrichts- und Ausbildungsräume sowie Labore sind voll wie in den Vorjahren, auch wenn sich die rückläufigen Zahlen der Schulabsolventen bemerkbar machen. Viele Interessenten und Bewerber können zwischen mehreren Angeboten entscheiden. Dennoch sieht Susanne Mitzscherlich keine Probleme, die jährlich 130 Plätze zu besetzen.

Die Schulleiterin nutzte den Tag der offenen Tür, um auch auf neue Entwicklungen hinzuweisen. "Die examinierten Schwestern, die unsere Einrichtung verlassen, müssen zunehmend kleine Teams koordinieren und weniger qualifizierte Mitarbeiter anleiten", sagte sie.

Die Besucher haben das Motto des Tages "Sehen-Hören-Anfassen-Fühlen-Fragen" wörtlich genommen. Sie erkundigten sich nach Unterrichtsabläufen, wollten wissen, wie körperlich anstrengend die Berufe sind, und nahmen Anschauungsmaterialien, Modelle und Geräte genau in Augenschein. Besonders dicht umlagert waren die Präsentationen zur Gesundheit- und Krankenpflege, zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie zu den Hebammen. Auch die demonstrierten Techniken zur Krankengymnastik und Kräftigung der Muskulatur fanden viel Zuspruch.