Der Grund für diese Maßnahme sind die Unfälle mit Radfahrern, von denen einer im vergangenen September tödlich endete. „Die Fertigteilschwellen sollen verhindern, dass an dieser Kreuzung gefährliche Situationen entstehen“ , sagte Schmiedel. Insbesondere Radfahrer sollten dadurch gezwungen werden, den Kreisel zu fahren und nicht die Abkürzung geradeaus zu nehmen. Genau das hat laut Schmiedel in der Vergangenheit oftmals brenzliche Begegnungen von Rad und Auto heraufbeschworen. Polizeisprecherin Kati Prajs bestätigt diese Einschätzung. „Die Vorfahrt und das Abbiegen sind die Hauptunfallursache“ , sagte Kati Prajs. So habe es an der Kreuzung im vergangenen Jahr zwei Unfälle mit Radfahrern gegeben und in diesem Jahr einen weiteren. Insgesamt seien in diesem Zeitraum sieben Unfälle registriert worden.
„Wenn sich die Schwellen bewähren, dann sollen sie dauerhaft an dem Kreisel bleiben“ , sagte der Bauamtsleiter. „Die Elemente sind in zwei Halbkreisen ausgelegt worden, da fährt keiner mehr freiwillig drüber.“
Auf diese Lösung sei die Stadt in Absprache mit der Polizei, der Straßenverkehrsbehörde und dem Brandenburger Landesbetrieb für Straßenwesen gekommen. Größere Fahrzeuge werden laut Schmiedel von den Schwellen nicht behindert, das habe eine Testfahrt mit einem Bus ergeben. (pk)