Am Montagabend gab es den offiziellen Startschuss für die Initiative, die zum dritten Mal unter Federführung des Vereins „StadtZukunft“ läuft. „Wir wollen die Jugendlichen damit ein bisschen mehr an unsere Region binden und sie dazu motivieren, sich mit der Region zu beschäftigen“ , erklärt Vereinssprecher Frank Sinapius. Das Projekt soll die Identifikation mit der Lausitz stärken und die jungen Menschen in ihrer Heimat halten - oder nach der Ausbildung hierher zurückkehren lassen.
Schüler von fünf Schulen aus Hoyerswerda beteiligen sich in diesem Jahr an der Initiative.
Das Foucault-Gymnasium beteiligt sich mit drei Klassen an der Aktion. Einige Jugendliche wollen einen Behördenführer erstellen, der darüber aufklären soll, wofür welche Behörden wichtig sind. „Am Ende soll eine Art Leitfaden für andere junge Leute entstehen“ , erklärt Frank Sinapius. Ebenfalls mit dem Thema Berufswahl wollen sich Schüler des Johanneums befassen. In Kooperation mit dem Diakonie-Sozialwerk absolvieren sie Praktika in der Altenpflege und bei Sozialdiensten. Ein spannendes Projekt haben sich auch Jugendliche vom Beruflichen Schulzentrum „Konrad Zuse“ vorgenommen. „Sie wollen ein Maskottchen für das Seenland entwerfen“ , so Frank Sinapius.
Am 28. April stellen die Schüler die Ergebnisse ihrer Projektarbeit in der Kulturfabrik vor. Die Kufa ist neben der RAA und dem Stadtsportbund Partner von „Jugend hat Visionen“ . (ck)