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Schnabel an Schnabel ins wässrige Rennziel

Ente Nummer 13 erreichte als Erste das Ziel: Gewinner Sabrina Unger (34) freute sich über einen gewonnenen Entenbraten.
Ente Nummer 13 erreichte als Erste das Ziel: Gewinner Sabrina Unger (34) freute sich über einen gewonnenen Entenbraten. FOTO: Anja Guhlan/ang1
Burghammer. In bester Feststimmung waren die vielen Besucher, aber auch die Dorfbewohner selbst, als sie am Wochenende ihr 22. Dorffest feiern. ang1

Ein Höhepunkt war beliebte Entenrennen. Jeder Gast durfte sich eine gelbe Plastikente aussuchen. Pünktlich um 17.30 Uhr gingen schließlich 93 Schnatterinchen an den Start. Nach dem Countdown wurden die Rennenten in die Fluten der Kleinen Spree geworfen. Während der Großteil mit der schwachen Strömung und in Begleitung des parallel zur Kleinen Spree laufenden Publikums schwamm, verschenkten einige Enten gleich zu Beginn ihre Siegchancen. Sie machten es sich am Ufer bequem und brauchten tüchtige Stupse für die knapp 150 Meter bis zum Ziel. Von da an gab es an der Spitze ein Schnabel-an-Schnabel-Rennen. Zahlreiche Besucher und feuerten ihre Schwimmtiere an.

Als Erste ins Ziel schaffte es schließlich die Ente mit der Nummer 13 von Besucherin Sabrina Unger. "Viele halten ja die 13 für eine Unglückszahl. Ich habe mit der Nummer auch damals beim Sport schon immer Glück gehabt, deshalb auch diese Nummer gewählt und heute richtig Glück gehabt", sagt die 34-jährige Berlinerin, die aus Burghammer stammt. Als Siegprämie hat sie einen Gutschein für einen Entenbraten erhalten. "Den werde ich Weihnachten mit meiner Familie einlösen", verspricht Sabrina Unger.

Der Trostpreis ging tatsächlich an die Nummer 93, die als letzte Ente das Ziel erreichte. Das Entenrennen soll es 2018 wieder geben.