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Schmelzteich soll ein Kleinod bleiben

Maren Düsberg schenkt den Senioren Kaffee aus. Wilfried Steinborn (v.l.), Maren Düsberg, Renate Steinborn und Renate Finck genießen die Gemütlichkeit.
Maren Düsberg schenkt den Senioren Kaffee aus. Wilfried Steinborn (v.l.), Maren Düsberg, Renate Steinborn und Renate Finck genießen die Gemütlichkeit. FOTO: Heinz Hirschfeld/hir1
Bernsdorf. Das Mehrgenerationenhaus in Bernsdorf ist für Jung und Alt immer gern ein Anziehungspunkt. So ist auch die Angebotspalette auf jedes Alter mal ausgerichtet. Wenn es sich einrichten lässt, mischt sich dort auch gern der Bürgermeister "unters Volk". Heinz Hirschfeld / hir1

Die älteren Einwohner der Staft, die in den letzten zwei Quartalen Geburtstag hatten, gaben am Diensttagnachmittag im Mehrgenerationenhaus (MGH) Bernsdorf den Ton an. Sie waren vom Bürgermeister Harry Habel und von Maren Düsberg vom MGH zu einer lockeren Kaffeerunde eingeladen worden.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist die Gratulation durch die Zeitung nicht mehr möglich. Da die Stadt Bernsdorf die Seniorengeburtstage nicht sang- und klanglos verstreichen lassen will, hat man diesen geselligen Weg gefunden. Und er kommt gut an. Ab dem 70. Geburtstag werden die Senioren in Fünfjahresschritten eingeladen, ab dem 90. Wiegenfest wird jedes Jahr hier mitgefeiert. Den Senioren gefällt diese Regelung, da sie gesellig und zudem informativ ist. Zudem wurde beim jüngsten Treffen das jüngste Werk der AG Stadtgeschichte "Geschichte entlang der B97" gezeigt.

Bürgermeister Harry Habel informierte die Senioren über wichtige Vorhaben der Stadt, wie über die Vermarktung der letzten Grundstücke des Baugebiets "Am Schmelzteich", die Übergabe des neu gebauten Gerätehauses der freiwilligen Feuerwehr in Großgrabe, den Umzug der Arztpraxis von Dr. Thomas Pudollek ins Erdgeschoß der Ernst-Thälmann-Straße 24. Dort müssen noch einige Umbauten erfolgen. Die Bernsdorfer Wohnungsgesellschaft BWG hat dieses Grundstück erworben, um zusätzliche altersgerechte Wohnungen zu bauen.

Auch auf verschiedene Straßenbauvorhaben wies der Bürgermeister hin. In diesem Jahr sollen Verhandlungen mit zwei Firmen geführt werden, da neben TDDK noch etwa zehn Hektar Land frei sind, auf denen die besagten zwei Firmen bauen könnten.

Der Schulsportplatz "Am Wirschk" wird ebenso im Jahr 2017 neu gebaut. Dafür stehen etwa 250 000 Euro bereit.

Die Seniorin Renate Finck aus Bernsdorf interessierte sich sehr für die Zukunft des Schmelzteiches. "Es soll ein Kleinod bleiben", erklärte der Bürgermeister. "Der Rundweg soll befestigt werden, sodass auch Rollstuhlfahrer den Weg nutzen können. Ein großes Problem bei der weiteren Gestaltung des Schmelzteiches stellt die ehemalige Hüttenschenke dar. Wir als Stadt haben gegenüber dem Eigentümer keine rechtliche Handhabe, um gewisse Aktivitäten voranzutreiben", so Harry Habel.