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Schäden durch Wellenschlag und Eisgang beseitigt

Der Steindamm soll verhindern, dass das Auslaufbauwerk mit Sedimenten verstopft wird.
Der Steindamm soll verhindern, dass das Auslaufbauwerk mit Sedimenten verstopft wird. FOTO: LMBV/Radke
Deutsch Ossig. Ein rund 300 Meter langer Abschnitt der von Eisgang und Wellenschlag in Mitleidenschaft genommenen Ostböschung des Berzdorfer Sees wird derzeit im Auftrag der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft LMBV gesichert. red/js

Dazu werden bis voraussichtlich Ende September bis zu 48 000 Tonnen Wasserbausteine und Splitt vor dem Böschungsabschnitt unterhalb des Restortes Deutsch Ossig per Schubschiff, Schute und Baggertechnik eingebracht, teilt ein LMBV-Sprecher mit. Das erforderliche Antransportieren der Steinmengen begann im Herbst. Mit einer Schub einheit und einer Schute werden seit der vergangenen Woche pro Arbeitsgang rund 40 Tonnen der Steine am Böschungsfuß versenkt und dann mit Schwimmbaggern an der Uferlinie angestützt.

Parallel ist noch ein Steindamm am Seeauslauf errichtet worden. Dieser Damm soll nach Angaben des Bergbausanierungsunternehmens das Auslaufbauwerk des Berzdorfer Sees vor dem Zuschwemmen durch Sedimente bewahren und damit die Funktionalität der Anlage absichern.