ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:42 Uhr

Sarah gewinnt Ehrenpreis der Stadt

Auch das Querflöten-Trio mit Hannah Hesse, Gina Dubau und Hannah Palinske (v.l.) wird beim Landeswettbewerb antreten.
Auch das Querflöten-Trio mit Hannah Hesse, Gina Dubau und Hannah Palinske (v.l.) wird beim Landeswettbewerb antreten. FOTO: Fürst/mft1
Hoyerswerda. Mehr als 100 Nachwuchsmusiker haben am Wochenende beim Regionalwettbewerb "Jugend musiziert. Sachsen/Lausitz" in sieben Kategorien um die Gunst der Juroren gespielt. Der Ehrenpreis der Stadt Hoyerswerda bleibt beim Gastgeber. Mandy Fürst / mft1

Mit einem Paukenschlag ist für die Musikschule Hoyerswerda am Wochenende der 26. Regionalwettbewerb "Jugend musiziert. Sachsen/Lausitz" über die Hoyerswerdaer Bühnen gegangen. Mit 25 Punkten und damit dem bestmöglichen Ergebnis ist die Nachwuchssopranistin Sarah Claudia Müller erneut Gewinnerin des Ehrenpreises der Stadt Hoyerswerda. Dieser war von den Organisatoren für den Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl in der Kategorie Gesang-Solo ausgelobt worden.

Sarah wird damit am 23. April bereits um zweiten Mal in Begleitung der Neuen Lausitzer Philharmonie die Hoyerswerdaer Musikfesttage eröffnen. Vor drei Jahren war der Schülerin aus dem Musikprofil des Lessing-Gymnasiums diese Ehre schon einmal zuteilgeworden. Aber auch der zweiten Sängerin der hiesigen Musikschule, Luise Nuck, gelang in ihrer Altersgruppe III mit 21 Punkten und einem ersten Preis ein bemerkenswertes Ergebnis. Beide Mädchen bedankten sich herzlich bei ihrer Gesangslehrerin Anne Schaab, Klavierbegleiterin Solveig Seiler und Musikschulleiter David Brand für die Unterstützung. Für Sarah geht der Wettbewerb mit der Weiterleitung zum Landesausscheid im März in Bautzen in die nächste Runde. Von dort gehen wiederum die Besten zum Bundeswettbewerb nach Paderborn, der im Juni stattfindet.

Zu einer solchen Laufbahn gereicht es den Fagottisten Rebecca Scholze (10) und Gustav Noack (9) noch nicht. Mit 23 Punkten und einem ersten Preis fehlte es dem jungen Duo allerdings weniger an Leistung als vielmehr an Lebensjahren, denn ihre Altersklasse IB wird noch nicht in den Landeswettbewerb delegiert. Das Querflöten-Trio Gina Dubau (15), Hannah Palinske (13) und Hannah Hesse (13) dagegen ist in der Altersgruppe IV gelistet. Seit Schuljahresbeginn haben sich die Mädchen auf ihren gemeinsamen Wettbewerbsbeitrag vorbereitet. Mit drei Tänzen aus der Feder von Helga Warner-Buhlmann und drei Stücken des Japaners Satoshi Yagisawa gelang ihnen ein souveräner Auftritt. Die Juroren rieten den Teenagerinnen später vor allem zu mehr Selbstbewusstsein. Sie sollten dem Spaß an der Musik, den man ihnen anmerke, mehr Raum geben als dem Respekt vor kniffligen Stücken wie dem Allegro non tanto aus "Stücke für drei Flöten" von Ludwig Christian Dietter. Ein schweres Stück, aber der Altersgruppe entsprechend, sagte Lehrerin Thea Hanspach, die die Auswahl anhand der Vorgaben des Deutschen Musikrates als Veranstalter des Bundeswettbewerbes treffen muss. Mit den 20 Punkten und dem zweiten Preis ihrer Schülerinnen war sie äußerst zufrieden. Als kleine Anerkennung hatte sie für jede Flötistin ein Pralinenschächtelchen mitgebracht. Ebenfalls 20 Punkte erspielte sich Ruth Hembitski von der Musikschule Bischof in der Kategorie Klavier-Solo, Altersgruppe IB.

Als letzte Teilnehmerin aus Hoyerswerda ging am Sonntagnachmittag die Violinistin Helene Vogel mit ihrer Duo-Partnerin Lena Witke von der Kreismusikschule Bautzen in den Wettbewerb der Streicher-Ensemble. Sie erreichten 23 Punkte, einen ersten Preis und die Weiterleitung zum Landeswettbewerb.

Die besten Teilnehmer des Regionalwettbewerbes werden sich am kommenden Samstag, 4. Februar, um 15 Uhr in der Aula des Lessing-Gymnasiums beim traditionellen Preisträgerkonzert präsentieren. Dort werden auch die zahlreichen Sonderpreise und der mit 250 Euro dotierte Ehrenpreis der Stadt Hoyerswerda vergeben.