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| 15:38 Uhr

Landesfeuerwehrschule Sachsen
Sachsen investiert in den Feuerwehrnachwuchs

Sachsens Ministerpräsident zu Besuch in der Landesfeurwehrschule Nardt.
Sachsens Ministerpräsident zu Besuch in der Landesfeurwehrschule Nardt. FOTO: Landesfeuerwehrschule Sachsen
Nardt. Die Landesfeuerwehrschule Nardt wird bis 2025 ausgebaut. Aktuell läuft die Ausbildungswoche der Jugendfeuerwehr Sachsen. Von Anja Hummel

Der Ausbau der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule (LFS) soll bis zum Jahr 2025 mehrstufig erfolgen. Wie das sächsische Innenministerium mitteilt, werden zunächst drei neue Lehrsäle mit Umkleide- und Sanitäreinrichtungen auf dem Gelände geschaffen. Dazu sollen 50 Unterbringungsplätze eingerichtet werden.

Ziel ist es, den Lehrbetrieb am 1. April 2019 in den neuen Räumen aufzunehmen. Außerdem geplant ist der Bau einer Mehrzweckhalle. Derzeit werden die Details zur Ausstattung abgestimmt, heißt es aus dem Innenministerium. Der Baubeginn  für 2022 geplant, Fertigstellung soll 2024 sein. Parallel erfolgt die Planung für die Endausbaustufe der LFS. Dies wird umfangreiche Bauarbeiten erfordern, die voraussichtlich im Zeitraum zwischen 2022 und 2025 erfolgen.

Erst im Mai besuchte der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Jan Löffler und Frank Hirche (beide CDU) die Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Nardt. Dabei konnten sich die Politiker ein Bild von den dort stattfindenden Lehrgängen und Ausbildungsinhalten – unter anderem im Brandübungshaus und am Feuerwehrturm – machen. Im abschließenden Gesprächskreis mit den Mitgliedern des Landtages, Vertretern des Sächsischen Ministeriums des Innern und Mitarbeitern der LFS bekannte sich der Ministerpräsident ausdrücklich zum anstehenden Ausbau der Schule in den kommenden Jahren.

Aktuell findet bis zum kommenden Samstag die 18. Ausbildungswoche der Jugendfeuerwehr Sachsen statt. Ziele dieser Ausbildungswoche werden für die 146 teilnehmenden Jugendlichen, 29 Betreuer und 20 Bewerter das Training und die Abnahme der höchsten Leistungsbewertung, der sogenannten Leistungsspange, sein. Damit zeigen die Nachwuchsfeuerwehrmänner und -frauen, dass sie innerhalb einer Gruppenleistung die Anforderungen an den Dienst in der Jugendfeuerwehr und in der Feuerwehr erfüllen. Die teilnehmenden Jungen und Mädchen trainieren während der Woche in Gruppen einen Löschangriff, Schnelligkeit und bereiten sich im sportlichen Teil auf den 1500-Meter-Staffellauf und das Kugelstoßen vor, und sie verschaffen sich einen theoretisch-fachlichen Überblick.