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Rutschung hat keine Auswirkungen auf Seen-Sanierung

Großräschen. Das Lausitzer Seenland ist auf einem guten Weg für die weitere Nutzung, sagte Frank Laqua, Mitarbeiter des Bergbausanierers LMBV, am Donnerstag auf der Regionalkonferenz in Großräschen. Bis zum Jahr 2015 könnten alle Bergbaufolgeseen gefahrlos genutzt werden, sagte er über den aktuellen Stand der bergtechnischen Sicherung und informierte über abgeschlossene Vorhaben an den Böschungen in diesem Jahr.

Bärwalder See: Der See hat seinen Endwasserstand erreicht; der Auslaufgraben in den Schwarzen Schöps wurde in Betrieb genommen.

Sabrodter See: Sprengungen an den Kippen-Überhöhen erfolgten im August; sie sollen 2011 abgeschlossen werden. Insgesamt sind 2800 Meter Kippenberge am Sabrodter und 1600 Meter am Blunoer Südsee zu verdichten.

Partwitzer See: Am Ostufer wurden 2800 Meter Böschung durch Steinschüttungen und -körbe (Gabionen) gesichert. Den Koschendamm zwischen Geierswalder und Partwitzer See hat die LMBV per Rütteldruck verdichtet. Der Uferbereich wird derzeit modelliert; danach sind die Sanierungsarbeiten so weit abgeschlossen.

Geierswalder See: Steinschüttungen sichern jetzt auf 770 Metern Länge die Südböschung zwischen Geierswalde und Koschen.

Sedlitzer See: Die Sedlitzer Bucht ist mit Rütteldruckverdichtung gesichert worden. Die Böschung muss die LMBV noch modellieren. Die Rutschung im Kippengebiet Spreetal hat keine Auswirkungen auf die Sanierung der Seen, hieß es. no