Den Fördermittelbescheid übergab Innenstaatssekretär Michael Wilhelm gestern an Hoyerswerdas Oberbürgermeister Stefan Skora (CDU). Mit dem Geld sollen künftig Projekte realisiert werden, die sozial benachteiligten Menschen, Langzeitarbeitslosen, einkommensschwachen Familien und Flüchtlingen helfen. Das Fördergebiet wurde bewusst aus Teilen der Alt- und Neustadt gebildet, um das Entstehen einer neuen Mitte aus beiden Teilen der Stadt, die in der Vergangenheit faktisch voneinander getrennt waren, zu befördern.

"Das Projekt ,Brückenbauer' unterstützt Eltern dabei, wichtige Anträge auf Hilfeleistungen zu stellen. Und Sport für Kinder aus Asyl- und Flüchtlingsfamilien ist eine wunderbare Sache", lobte der Dresdner Innenstaatssekretär. Das Hoyerswerdaer Handlungskonzept sieht insgesamt elf Vorhaben für die Jahre bis 2020 im Umfang von 1,8 Millionen vor. Knapp die Hälfte der Summe wurde im Förderbescheid nun auch genehmigt. Hoyerswerda bekommt die Unterstützung unter anderem weil die Stadt die stärksten prozentualen Bevölkerungsverluste in Deutschland seit 1990 erfahren hat.